Druckschrift 
[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
Entstehung
Seite
131
Einzelbild herunterladen
 

XXI. Gothaer Fiebersegen. 131

Fels, auch gefrorener Schnee ; vgl. Schmeller-FrommannI 1168. isege kann wohl nichts anderes sein alseine unter Reimzwang gebildete Form zu iagen. Solldas heissen: Oben auf dem Berg lagst du und jagtestdie Engel (d. h. die guten Geisler) die Christus mitfeiner Schar vor den bösen Hageldämonen beschützt t 10 me getar, vielleicht ne getares.

XXI.GOTHAER FIEBER SEGEN.

Ueberlieferung: Cod Membr. Nr. I der GothaerHofbibliolhek fol. 407va und 414vb. von einer etwasjüngeren Hand als die war, die die Hs. schrieb. DieHs. ist auf Veranlassung des Abtes Reginbert vonEpternach von einem Ruotpert geschrieben. Vgl. Fr.Jacobs und F. A. Ukert, Beiträge z. älteren Literatur II(1836) 11 bis 13. Sie war wohl noch 1247 in Epter-nach, wie aus dem Eintrag einer aus diesem Jahrestammenden Bulle für Epternach von Innocenz IV.auf Bl. 414 hervorzugehen scheint.

Literatur: K Regel ZfdPh. 6 (1875) 94 bis 98.M. Müller a. a. O. S. 26. Hier nach freundliche!Vergleichung R. Ehwalds. A. Franz, Die kirch-lichen Benediktionen im MA II 474 f.

Aeusserlichkeiten des hslichen Textes: DeiSchreiber hat auf einemleergebliebenen Raum derersten Spalte von fol. 407 zu schreiben begonnen undals er sah, dass der Platz hier nicht vollständig aus-reichte, mit den Worten: Quere aliam partem in ultimofolio iftius libri auf die Fortsetzung verwiesen, welcheer am Schlüsse des Werkes in der vierten Spalte vonfol. 414 hinzugefügt hat, indem er auch, damitkeinem Leser des Buches der erste Teil seiner Auf-zeichnung entgehen möchte, zuletzt wider mit denWorten: Quere octauam commemorationem fcarum reli-quiarum et inuenies primam partem huius benedictionis

auf den Anfang des von ihm in die Hs. eingeschmug-gelten Stückes zurück verweist."Akzente: Ein Akut.

9*