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Rainer Maria Rilke
Entstehung
Seite
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Fremdlinge, für seine Erde zu interessieren sich be-müht. Auf diesem Wege ist alles Irdische ohne künst-lerischen Bruch in dieElegien" hineingehoben: einwenig so, wie etwa ein Kind seine selbstverfertigtenSpielzeuge vor den viel mehr vermögenden und be-sitzenden Erwachsenen ausbreitet - mit bescheidenerGebärde wohl, doch freimütig, ja eifrig-stolz:

Preise dem Engel die Welt, nicht die unsägliche, ihm

Kannst du nicht großtun mit herrlich Erfühltem;

im Weltall,

wo er fühlender fühlt, bist du ein Neuling, drum

zeig

ihm das Einfache, das, von Geschlecht zu Geschlech-tern gestaltet,

als ein Unsriges lebt neben der Hand und im Blick.

Sag ihm die Dinge. Er wird staunender stehn; wie

du standest

bei dem Seiler in Rom, oder beim Töpfer am Nil."

(Neunte Elegie.)

Solche Sätze stehen lapidar da: groß geworden anErinnerungen aus der Rodin-Periode, an Genugtu-ungen noch am leblosesten, liebelosesten Material,das unter der Menschenhand, dem schauenden Men-schenblick sakrosankt erschien, wie ein Gefäß beimAbendmahl. Und von weiterher noch: Erinnerungenan alles Belebte, Beseelte, als das Unsrige, als das

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