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Rainer Maria Rilke
Entstehung
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immer zu schwer zu schaffen machten;ich werdeohnehin bald zu liegen kommen - sei's Herz oderLunge", war eine seiner frühesten Äußerungen anmich, obgleich er, und anscheinend durchaus mitRecht, für völlig gesund galt. Fragte man ihn aberdarüber aus, so äußerte er sich oftmals so, als habeer in diesem Punkt bereits Erfahrungen und Gründezu jedem Argwohn hinter sich: nur waren es solchevor aller Erfahrung, wie in einer Vergangenheit zu-rückliegend, die sich nicht mehr erinnern läßt unddie dennoch alle seine Erinnerungen düster stempelten.Als sei er in eine Welt hineingeboren worden, voreine noch halbfeindlich zuwartende Außenwelt ge-schoben - dadurch unsicher seinem eigenen Körpergegenüber: dem Schauplatz, wo Außen und Innenzusammengeraten und sich darauf einigen müssen,als eine Dasselbigkeit aufzutreten. Wobei ungünstigmitwirken mochte, daß seine Mutter ihn zum Ersatzfür ein vor seiner Geburt verstorbenes Töchterchenzu einer kleinen Renee umzuwandeln bestrebt war.In der Kindheit scheint sein Gefühl ab und zuzwischen den Eltern geschwankt zu haben, die, mit-einander in Streit und Trennung, den kleinen Knabenzwischen sich hin und her schoben. Dann gewannder steifere, strengere Vater das Übergewicht dauernd,tat aber auch nicht gut, als er seinen Sohn zurstrammeren Erziehung der Kadettenanstalt von St. Pöl-

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