könnte es fast nennen: — Entwicklungslose, von all-mählicher, zu erhoffender Entwicklung gar nicht erstAbhängige, dies Gegenwärtige und sichtbarlich „Vor-handene" in ihm, machte den unsinnlichen Zauberseiner Jünglingshaftigkeit aus.
Es erklärt auch, warum er schon am Beginn seinerzwanziger Jahre sich nicht mit weitreichenden Lebens-plänen trug, mit ungeduldigem Verlangen nach derErfahrungsfülle, die draußen seiner harren mochte,in „dem roten Gewaltsamen, das so Viele das Lebenheißen", wie er in einem der ältesten Briefe vermerkt.Nur nicht „in Stückwerk zerren" lassen, was, in Sicher-heit und Geschlossenheit, ihm innerlich anvertrautwar, sondern, wenn möglich, damit „unter ein Dachtreten", - so war er gesonnen, ohne sich für sichselbst zaghaft zu fühlen. Er war wie jemand, der inbeiden Händen, vorsichtig und ehrfürchtig, ein kost-bares Gefäß trägt und vermeidet, was es schwankenmachen, dran stoßen kann: denn von außen herkönnte dergleichen ohne sein Zutun geschehen: nachaußen ist er ungesichert. Genauer ausgedrückt: er istes letzten Endes in seiner Körperlichkeit - in demGeschehen, das sich, unabreißlich, als letztes Außenihm selbst einheftet, festhaftet an ihm, auf keinerleiWeise sich restlos ins innige und innerliche Erlebnisaufheben läßt. Es ist kein Zweifel, daß ihm die Be-fürchtungen, bezogen auf sein leibliches Befinden,
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