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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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December 1540.

über das vorgelegte letzte Schreiben des Landenbergers einensatten" Rathschlag fasse. Schaffhansen will,wenn die Mehrheit der Orte den Anlaß bleiben läßt, ihn auch annehmen, und in gleichem Fall auch demKaiser schreiben; wenn aber ein Ort nicht dazu stimme, so behalte es offene Hand. Appenzell: Esmüsse sich wundern, daß Notweil den Anlaß ohne Willen der Eidgenossen angenommen, obschon es gernFrieden und Ruhe habe; was aber gemeiner Eidgenossen Wille und Meinung sei, müssen die Boten heim-bringen. Da die Meinungen so verschieden sind, der Eidgenossenschaft aber viel an der Sache liegt, so wirdsie nach langer Berathung in den Abschied genommen, um auf dem nächsten Tage zu beschließen, was ihrzu Ehre und Lob gereicht, k,. Verbannte von Notweil begehren, daß die Eidgenossen die Stadt anhalte»,ihnen wegen ihrer Ansprachen gütlich oder rechtlich Antwort zu geben. Da die Boten von Notweil erkläre»,darauf nicht gefaßt zu sein, so wird das Gesuch iu den Abschied genommen. I. Für diese Geschäfte wirdein Tag nach Baden angesetzt auf Sonntag nach Dreikönigen (9. Januar 1541). Es soll jedes Ort dievorausgegangenen Abschiede durchsehen und über die unerledigten Händel den Boten Vollmacht gebe»,i»». Die Boten von Solothurn begehren Antwort wegen des Geleits zu Vilmergen. Obwohl einige Orteder Ansicht sind, man habe die Freien Ämter erobert, bevor es das Geleit gekauft, und der von Falkenstei»könnte Solothurn wohl mehr zu kaufen gegeben haben, als wozu er Fug und Recht gehabt, so wird doch dieSache (nochmals) in den Abschied genommen, um auf dem nächste» Tag endliche Antwort zu geben, i» D»dem Vogt von (zu) Frauenfeld auf dem letzten Tage befohlen worden, in das Schloß Neuenburg zwei M»>mals Besatzung zu lege», so soll auf nächstem Tage entschieden werden, wer die entstandenen Kosten zu trage»habe. «» Der Ammann von Unterwaldeu bringt vor, der Burgermeister Waldkirch soll zu Notiveil geäußerthaben, der Anschlag habe gefehlt, und Einer von Schafhausen habe geredet, es seien alle Mörder, welchean der Schlacht am Berg (24. October 1531) gewesen. Er schlägt vor, dies vor gemeinen Eidgenossen »»'zuziehen. Die übrigen Boten finden den Zeitpunkt nicht geeignet, z». Hans Hübscher von Büblikou bittet, ihmseine Ehre wieder zu gebe». Heimzubringen «z. Glarus soll den Hauptmann, der zu St. Gallen gewesen, aufnächsten Tag nach Baden senden, damit er Rechnung über seine Hauptmannschaft ablege. Da will man dann auchberathen, wie die Nestanzen einzubringen seien. R . Die Boten von Schwyz und Schaffhausen, die beim Herzoggewesen, haben angezeigt, wie etliche Räthe bei der Abreise von Stuttgart zu dem Burgermeister vou SchaffeHausen gekommen und ihm in einemSeckli" 100 Gulden übergeben haben, mit der Bemerkung, das Geldsei für die Boten der vier Orte bestimmt; die von Uri und Schwpz habe er noch zu Stuttgart davon be-nachrichtigt; in Tübingen haben sie dann dem Landschreiber (von Baden) 10 Gulden gegeben; die Boten vo»(Schaffhausen,) Uri und Schwyz haben je 22t/z Gulden davon genommen, Vogt Haab von Zürich aber seimuTheil ausgeschlagen, weil es wider seiner Herren Satzung sei; in Notweil haben ihn die andern ersucht, dasGeld an die Kosten seiner Obern zu nehmen, was er dann so angenommen; er, der Burgermeister, habe sichnur erlaubt, dem Kuecht Haus Leu 1 Guldeu davon zu gebe».Also sy es ergangen." 8. Venner Wag»rreröffnet, die Bündner beklagen sich, daß man ihnen (ungenügend) Korn zugehen lasse. Die von Zürich »»^Worten, daß die von Bünden über jene dreizehn Ledinen, die man ihnen von jedem Markt zukommen lassi,oft bei dreißig Ledinen hinwegführen; es wolle sie bedünken, es sei hiebei mehr um Vorkauf, als um Roth-dürft zu thun. 4. Die Gesandten von Zürich, Bern, Uri und Schwyz verdanken zufolge Auftrag ihrerObern denen von Schaffhausen die Ehren und Gutthaten, die letztere ihren Hauptleuten und Knechten erwiese»haben, unter Erbietung der Gegendienste. R». Vor den Boten der IX Orte verlangt der Ziegler von DießemHofen behufs einer Appellation gegen die Klosterfrauen zu St. Katharinenthal einenTagzeddel." Dersi^r