December 1540.
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Zu schießen" und zu ertränken; endlich sagen die vorgelegten Abschiede, wie vor achtzehn Jahren, als Basel,Schaffhausen, Mülhausen und Andere vor das Kainmergericht citirt worden, gemeine Eidgenossen dein Kammer-lichter dermaßen geschrieben, daß sie seither ruhig geblieben seieu. Basel bitte daher, da die Sache uicht es"klein, sondern die ganze Eidgenossenschaft berühre, daß man dein Kaiser und den: Kammerrichter zu Speyerernstlich und tapfer schreibe, sie sollen uns bei unfern althergebrachten Freiheiten bleiben lassen. Da Lucern,llri, Unterwalden und Freiburg zu solchem Schreiben nicht instruirt sind, weil sie bisher von solchen Freiheitenuichts gewußt, so sollen die Boten es heimberichten und ihre Obern bitten, sich darin nicht zu söndcrn.Mcnn aber einzelne Orte nicht mitwirken wollten, so sollen sie bis Donstag oder Freitag nach St. Thomas(23. oder 24. Deccmber) dem Landvogt oder Landschreiber zu Baden davon Kenntniß geben, indem der Brief vor^ui hl. Dreikönigentag (K.Januar 1541) zu Speyer sein soll, sonst würde Basel in Nachtheil kommen. Manbrachtet auch für gut, genannte Freiheit von Kaiser Maximilian sammt der Erbeinung von dein Kaiser er-Ueuern zu lassen, damit man jetzt und später dabei bleiben möge. «I. Der französische Gesandte, Herr vonSt- Julien, zeigt an, der König werde auf die Mahnung etlicher Orte gemäß der Vereinung Hülfe schicken;"l>ann nun mer disere fach sin fach und unser eer sin eer sye"; wenn aber ein Frieden angetragen werde, der"us und ihm erträglich sei, so soll man ihn nicht ausschlagen. In gleichein Sinne hat der „Contotable"(Connetable) geschrieben. Der Gesandte meldet serner, er habe Auftrag, zum Herzog von Würtcmberg zutlchrn und ihn ernstlich zu ersuchen, dein Stoffel von Landenberg und dessen Helfern weder Beistand nochAufenthalt zu gewähren. Dein König wird die Hülsszusicherung verdankt und angezeigt, man wolle dies inAbschied nehmen, v. Baumeister Cloos von Lucern verlangt von der Grafschaft Burgund einen Neit-für seine Reise nach Frankreich, indem Herr von Marnold ihm anfangs viel verheißen, später aber nur^ Kronen habe geben wollen, die er nicht angenommen; er begehre gehalten zu werde», wie die erste Bot-schaft von Lucern. Darüber schreiben die aus der Grafschaft Burgund, sie glauben zwar, daß er mit^ Kronen sich begnügen dürfte, wollen ihm aber geben, was Zürich spreche, oder wenn dieses die Sacheu>cht auf sich uchme, was gemeine Eidgenossen erkennen. Da sich die Boten von Zürich damit uicht beladenZollen, so wird verordnet: Baumeister Cloos soll über die Versprechungen des Herrn von Marnold Kund-schaft einnehmen und auf nächstem Tage erscheinen, wo man dann einen Spruch fällen werde. I'. 1. Nachdem'"u>l ab letztem Tage zu Baden dem Statthalter von Mailand geschrieben, wie ein gewisser Milano vonCoi«o kürzlich zweimal bei Nacht in die Herrschaft Mendris eingefallen und einen armeil Bauer gezwungeilhabe, eineil Wageil mit zwei Ochsen ihm ins Mailändische zu führen'und wie der nämliche einige Zeit nachherbewaffneten Büchsenschützen dein Bauer ins Haus gefalle» sei uud geplündert und den Raub ins Herzog-tum Mailand geführt habe, weßhalb der Statthalter ersucht worden, den Milano anzuhalten, daß er dasEntwendete zurückstelle, antwortete der Markgraf, er habe dein Gubernator zu Como aufgetragen, darüber'^cht ergehen zu lassen. Da man nicht weiß, in welcher Weise das Recht ergeheil soll, so wird dein Vogtö" Mendris befohlen, sich darüber genau zu erkundigen und entweder auf den nächsten Tag oder (inzwischen)"^1 Zürich zu schreiben; den Milano soll er verhaften, wenn er dessen habhaft werden kann, und nach Ver-Unen bestrafen, daneben' aber nichts Unfreundliches gegen die von Mailand vornehmen. 2. Zugleich wird^u ennetbirgischen Vögten aufgetragen, in Erfahrung zu bringen, ob der Marquis den Unfern zu billigem^ise F^cht zukommen lasse, und darüber zu berichten, damit, wenn er den Milano nicht bestrafte und^ Rückerstattung des Raubes anhielte lind den feilen Kauf beschränkte, man ihm einmal „tcutsch" schreiben"""te, man wolle solches nicht länger leiden, da man wohl sieht, daß er viele gute Worte gibt, wohinter
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