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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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1275
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November 1540. 1275

Zu I». Wir gebe» die erlassene Ordonnanz in ihrem Wortlaut:Hernach volgt der cid und ordinantz,so die zu sicher us gemeiner Eidgnoschaft, die gen Rotwyl verordnet und bescheiden sind, schwören solle».Erstlich sollen st) schwören, denen von Rotwyl. (welchen sy dan zu hilf und trost usgesandt sind), lobnutz, eer und fromen zu förderen, iren schaden zu warnen (hieß früher: weren) und zu wenden, ir statt,lnnd und lüt. als wit ir zirck lut des punds begrifft, zu schützen und zu schirmen, dar zu ouch derselbenstatt Rotwyl viend an lib und gut zu schedigen nach irem besten vermögen, als ver ir aller lib und lebenglangen mag. Doch sollend sy Wyter niemand nit beleidigen, tratzen, schmützen noch schmähen, dardurch danein nuwer fiend gmacht und uf Pracht möchte werden; ouch iren houptlüten und fürgsatzten und derselbengepoten und verboten gehorsam, gevolgig und gewertig ze sin. kein zug noch antrag zethun one der houpt-lüten und fürgsatzten gunst, wissen und willen; darby ouch denen von Rotwyl truwlich, erlich und wol zudienen, so lang untz bis das; sy inen urlob geben oder ir oberkciten sy heim und abschribcn und erfordern.Zum andern so sollend sy sich erberlich, gschiklich, zimlich und fruntlich gegen den bürgeren und inwonerngemeiner statt Rotwyl oder andern, dahin sy dan komm werden, halten und tragen, keiner niemanten uf sinschand schwach und lasier gar nit stellen, noch umb das sin ansetzen und understan zu betriegcn und wedermit wortcn noch mit Werken tratzen, schmützen noch schmähen. Zum dritten sollend sy onch fruntlich undbruderlich und truwlich mit einanderen leben, wie unsere fromen altfordercn gcthan und das fromen Eid-gnossen zustat ouch vor zweitracht, unneinhelligkeit und stöß gentzlich sin und die nach irem besten vcrmügenverhüten So aber etlich' müssverstentnussen. stöß und zwitrachten ztvischent inen erwüchsen, wie sich das begebe,es wäre under vilcn oder wenigen Personen, da soll mengklich scheiden und sich niemand partysch machen,einem theil fürer zu helfen oder bystand zethun dan dein anderen, sunder füllend sy die stöß und spengetruwlich und mit allein ernst zerlegen und friden nfnehmcn. Es soll ouch der frid umb all fachen fürwort und tvcrk geben werden und keiner dein anderen den friden m keinen wäg nit versagen. Und so abereiner oder vier den friden breche mit Worten oder werken, das soll dan stau zu erkantnus aller houptlütenund von denen mit recht nach sinem verdienen gstraft und gantz niemand verschont werden. Zum Vierden.Es soll ouch niemand kein dannast, hanenfcdern, patcr noster in Hosen oder snnst kein andere tratzliche zeichennit tragen, sunder allein ein grad, wiß krütz, wie unsere altforderen. Ob aber etwar pater noster am halsoder an der Hand nie»,and zu schmach oder tratz und nach siner alten gwonhc.t trüge, last mau gschehcn.Welche sich aber obgemelter oder ander tratzlicher zeichen mt müssige», sunder tragen wurden, der soll vonsinem honptman angentz und von stund an heim zu ziehen geerdet und sinen Herren und oberen sin Handelgschriftlichen zugschikt werden, damit in die selbigen nach sinem verdienen daru.nb strafen. Zum fünftensoll ouch mengklich kein gotzlcsterung thun, sunder sich davor gentzlrch verhüten, sich ouch uut zutr.nkcn nitüberfüllen kein spil noch ander lasterlich fachen nit ansahen noch trrben, weder heimlich noch offenlich; da»Wellich sollichs übersähe.! und in einr oder mer artiklen sich ungepurlich und unzimlich halten wurde, der solldan glicher gstalt wie obstat von sine», honptman heim geschikt und gestraft werden. Zum sechste., sollouch niemand den andern, er sy geistlichs oder weltlichs stands. der religron und gloubens halb weder m.twarten >.och werken nüt anzühen. antasten, schmützen oder schmähen. ... ke-nerler wys noch weg. sunder zeeiner den andren by sinen. glouben lut des landfriden gentzlrch ungevecht, ungehasset und ungeschmutzt bl.benlasse... Es solle» ouch die -näßpriester und predicanten von niemand in keinen weg beleidiget oder geschwächtwerden ; und so.an nräß halt oder prediget keiner den anderen an sine... glauben n.t h.ndern, rrren nochsunien. dan.it Uneinigkeit und zwitracht gentzlich vermiten und verhüt bl.be Zu», s.benden. was not eswäre in einen, gefacht, strit oder andern angriffen inen zu Händen stresse, da sollend sy by einander., bl.be»,als fru». bidcrblüt und wie unser fordern vornacher gethan haben. Wäre aber, daß einer oder mer von inenflüchtig und das uf den oder die selben kuntlich wurde, der soll als dan angentz von siner obcrkc.t an sinemlib, leben, eer und gut dermassen gstraft werden, daß mengklich ein exempel darab nemen und sich vor solichen»rüssthaten zc hüten wisse Es soll ouch in sollicheu. gefacht und striten ke.ner mt anfachen plündern, ouchkein gfangncn nit anncmen. sunder zu vor die fiend nach sinem vermügen helfen beschedigen, als ein bider-».«.. so lang bis das veld behept und der strit erobert würt. by vermüdung obgemelter straf; dan so soll