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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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1266
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1266 November 1540.

Textes mit dem Beisatz, daß die Boten von Uri und Schwyz das, was ihnen besonders eröffnet worden,den Hauptleuten von Lncern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Frciburg besonders angezeigt haben.

I und II im St. A. Luccrn: A. Rotwcil, und im L.A. Schwyz; III im St. A. Lucern: A. Rotweil, und im K. A. Frciburg: Badische AbschiedeBd. 14 nach dem Abschied vom 13. Deccmber, und im K. A. Solothurn - Abschiede Bd. 2z.

Wir lassen zur Ergänzung noch einige Noten folgen; unter den Ziffern, auf welche verwiesen wird, sinddie Ziffern des Textes zu verstehen.

Zu 5. Das Schreiben des Pfalzgrasen, <1. ck. Heidelberg 6. November (Samstag nach Allerheiligen) imK. A. Solothurn: Abschiede Bd. 23 (Abschrift); K. A. Basel: Abschiede 1540 und 41; K. A. Schaff-hausen: Correspondenzen.

Das Schreiben der Gesandten vom 9. November berichtet, daß der von Landenberg laut Kundschaft"mit 2000 Mann anrücke; der Herzog von Würtemberg habe gemäß Vernehmen ihm den Durchpaß verweigertund seinen Unterthanen verboten, ihm Hülfe zu gewähren; doch sei jener bei einem Kloster durchgezogen u'.

K.A.Basel: Abschiede 1540 und 4l. K. A. Solothurn: Abschiede Bd.SS-

Dieser Gesandtschaftsbericht wurde in die V Orte in besonderer Ausfertigung überschickt. Diese geht untuanderm dahin: Für den Fall, daß man ausziehe, möchten die Boten von Uri und Schwyz warnen, daß,sobald man außer Schaffhausen hinauskomme, die Knechte beisamcn bleiben und auf ihrer Hut seien, we>daböse Nik" vorhanden; auch soll man nicht unterlassen, ein Feldgeschütz mitzunehmen.

St.A.Luceru: Acten Rotweil. (Original.)

Zu 6. Die hier angeführte Missive der Gesandten ist abschriftlich vorhanden, bestehend in einem Briefevom 11. November 9 Uhr Vormittags nnd einem eingelegten Zedel vom 12. November (Freitag nach Mu'kiwt9 Uhr Vormittags, gemäß dem Titel der Abschrift gerichtet an Zürich und die V Orte. Außer dem im TelMitgetheilten enthalten diese Schriftstücke noch folgendes ErwähnensWerthe: 1. Die von Rotweil habennommen, daß in die 500 zu Pferd, darunter bei 50 Edle, beiEnewis" vorbeigeritten. Dieses sei fünf Meile"von Rotweil in einer Einöde, so daß zwei Meilen umher keine Herberge außer einer Propstei und eine"'Wirthshäuschen sei. Der Haufe, welcher zwei Meilen von der Stadt liege, soll Verstärkung aus den Thälee"erhalten; einige Reiter (Rütter") sollen auf die Verhandlung des Markgrafen Ernst von Niederbadendem von Seningen warten und wenn diese beigelegt, mit dem von Landenberg hinaufziehen. 2. Das lseschütz darf dem Herzog erst zugesagt werden, wenn die Fehde mit dem von Laudenberg beendigt ist. 9. A>die Mittheilung, daß ein Tag der Eidgenossen auf den 16. November (St. Othmar) nach Baden angcßpsei, glaubten die von Rotweil, daß dieses sich zu lange verziehe, da ihre Feinde sich fortwährend verstärken

4. Die von Rotweil bitten, daß man den Fürsten von Würteniberg, wenn die übrigen Anstände beige eilsind, ersuche, den von Landenberg zur Ruhe zu bringen, weil er dieses am besten zu Stande bringen »u'b^

5. Der von den Reitern von Notweil gefangene Klaus Dellen von Plar, peinlich befragt, gab an, Mwvon Lux sei sein Hauptmann; es liegen etwa 1000 Knechte zu Waldmessingen, anderthalb Meilen von Rotwc: >ein Hauptmann, der Edelmann genannt werde, sei um Oberkilch auf einem Schloß; sechs Fähnlein sollen v"Bodensee her zu dem Haufen kommen. Auch werden die von Rotweil gewarnt, daß ein reisiger Zugwert" daherziehe und auf den 12. November bis auf drei Meilen von Rotweil komme, obwohl der Durchsüber würtembergischen Boden verweigert werden wollte.

L. A. Schwyz: Abschiede. K. A. Basel - Abschiede 1540 und 41. K. A. Solothurn - Abschiede Bd. s -

Dieses Schreiben der Gesandten wird von Zürich mit einem Begleitschreiben vom 14. November (Sonn"!nach Martini) den Orten mitgetheilt. In demselben wird bemerkt, es wolle sie nicht bedünken, daßBericht mit den ernstlichen Mahnungen und demzwyfelhaftigen" Bericht derer von Notweil übereinstinnn^'Damit man sich nicht übereile und nicht umsonst in einen tödtlichen Krieg geführt werde, möge Alles dasErtheilung der'Instruction für den nächsten Tag Wohl in Betracht gezogen werden.

St.A.Luceru: Acten Rotweil. K A. Basel: Abschiede 1540 und 41. K. A. Solothurn: Abschiede

An Schaffhausen, das den überschickten Bericht schon kenne, da es ihn aufgebrochen, wird beincrlt, -Rotweilernstliche, doch unbegründte schriften nnd Mahnungen untzher anzeigt."

K. A.Schasshauscn: Eorrespondenzc»'