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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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November 1540.

Gesandten von Straßbnrg diese Erklärung des von Landenberg denen von Notiveil. Diese baten die Botender Eidgenossen um ihren Rath, die ihnen wieder entgegneten, daß sie selbst am besten wissen, was zu thnnsei. Die'Gesandten der Eidgenossen ersuchten hierauf die Boten von Straßburg, wegen der genannten zweiArtikel ein Einsehen zu thun, weil es denen von Notweil unmöglich und nicht in ihrer Gewalt liege, denkaiserlichen Fiscal abzustellen. 23. Am gleichen Tage eröffneten die Gesandten der Eidgenossen denen vonNotweil, was sie mit dem Fürsten von Würtemberg verhandelt haben, was jene zu bedenken genommen.

24. Ebenfalls an diesem Tage erschien zu Notweil eine Botschaft des Pfalzgrafen und eröffnete den Gesandtender Eidgenossen, daß sie abgeordnet sei, zwischen denen von Notweil und Christoph von Landenberg gütlichzu vermitteln. Sie wurde hinwieder von den eidg. Gesandten gebeten, in der Sache das Beste zu thun.

25. Am 23. beriefen die von Rotweil die eidg. Gesandten vor sich und eröffneten ihnen die Vorschläge, welcheder beiden streitigen Artikel wegen die Gesandten des Churfürsten und die von Straßburg gestellt hatten, undbaten, ihnen zu rathen, ob sie solche annehmen sollen oder nicht. .Der Bote von Zürich rieth gemäß demBefehl seiner Herren zur Annahme; die Boten der drei übrigen Orte, weil die Gesandten nicht dieser Sachewegen von den Obern abgefertigt worden, wollten keinen Rath ertheilen, bemerkten aber, was die von Notweilthun, werde ihren Herren auch recht sein. Hierauf berichteten die von Notweil, daß sie erheblicher Ursachenwegen die vorgeschlagenen Artikel angenommen und baten die Gesandten, sie diesfalls bei ihren Obern undden Ihrigen zu verantworten, weil sie dazu ihrer armen Leute wegen verursacht worden seien. Die Gesandtenversprachen das, sowie daß sie ihren Herren anzeigen wollen, daß die von Notweil nichts ohne Vorwissender Boten gethan haben. 26. Als die Antwort derer von Notweil den Boten des Churfürsten und denenvon Straßburg eröffnet worden, ritten diese nach Oberndorf, wohin sie den von Landenberg beschieden hatten,von ihm zu vernehmen, ob er die betreffenden Vorschläge ebenfalls annehme. 27. Auf den 24. eröffneten dievon Rotweil ihre Entschließungen in Betreff der übrigen Anstände dahin: a. Betreffend das Hofgericht, weildasselbe eine besondere Freiheit vom Kaiser sei und Hans Ludwig, Graf zu Sulz, das Hofrichteramt zuLehen trage, so gebühre ihnen nicht, ohne Wissen und Gunst desselben zu handeln. Wenn der gegenwärtigeKriegsauflauf gestillt sei und das fremde Volk sich aus der Stadt entfernt habe, werde man diesen Handelan eine Gemeinde bringen und mit dem Hofrichter gebührend verhandeln, b. Anbelangend die Renten, Zinse»,Nutzungen und Gülten, die das Kloster Alpersbach und andere Klöster in ihrer Stadt und Gebiet haben, dahätten einige Mönche sich beim Kaiser und König beworben, daß diese Zinsen und Gülten in Haft und Verbotgelegt wurden. Sobald dieses entschlagen werde, wollen sie diese Nutzungen ganz gern dem Fürsten verabfolge»lassen, weil sie dabei weder zu gewinnen, noch zu verlieren haben; sie befassen sich auch nicht mit der Sache,sondern lassen die gesetzten Schaffner und Amtsleute hierin handeln. Wenn aber, wie schon gemeldet, dasfremde Volk aus der Stadt sei, wollen sie dieses und andere Anbringen der Gesandten vor die Gemein^'gelangen lassen und den Obern der Boten eine Antwort zuschreiben, e. Auf das Verlangen der Gesandte»,nach Stillung der jetzigen Unruhe dem Herzog das Geschütz und zu seinen Händen den Boten seinen Briefverabfolgen zu lassen, damit er desto geneigter sei, nachbarlichen Willen zu erzeigen, antworteten die vo»Notmeil, daß sie hiefür keine Vollmacht besitzen; sie wollen dieses mit Anderm an die Gemeinde bringen u»bden Obern der Gesandten beförderliche Antwort geben. 28. Gleichen Tags erhielten die Gesandten ein Schreibelldes Herzogs von Würtemberg, des Inhalts, daß er sich des Christoph von Landenberg wegen dessen Leichtfertigkeit nicht mehr annehme, wobei eine Copie seines Schreibens an die Obern der Gesandten beigelegt war-29. Am 25. berichteten die Gesandten dem Herzog die von denen von Notweil ertheilte Antwort und bäte»