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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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November 1540.

genossen dein Grafen schon früher geschrieben, daß er ihm und seinen Helfern keinen Durchpaß gestatten undsich dafür verwenden möchte, daß der von Landenberg von seinem Unternehmen abstehe. Der Graf entgegnete,als er denen von Rotweil seine Vermittlung angeboten, haben sie zu wissen verlangt, ob Christoph vonLandenberg ihn darum angegangen, oder ob ihm solches von der königlichen Regierung befohlen worden sei,oder ob er es aus sich selbst thue. Auf das Ansuchen der Boten wolle er, sobald der van Landenberg nachWaldmessingen komme, eine Botschaft zu ihm reiten lassen und das Mögliche anwenden, daß er abziehe unddaß die Sache gütlich vereinbart werde, wie er denn zu fernem Diensten hierin bereit sei. 8. Am 13. kamendie Gesandten nach Stuttgart und wurden folgenden Tags von dem Fürsten und einigen seiner Räthe em-pfangen und verhört. Betreffend des Kellerhansen Beschuldigung, das Hofgericht und die freie Jagd wurdeBedenkzeit genommen. In Betreff des Christoph von Landenberg und seiner Gehülfen wurde erklärt, es habeder Herzog in seinem Fürstenthum ihnen den Durchpaß abgeschlagen und werde dabei bleiben, auch wenn esLeib, Gut und Blut gelten sollte. Der Herzog sandte auch sogleich einen Edelmann ab, mit den: Auftrag,den Christoph von Landenberg, wo immer er ihn treffe, ernstlich zu mahnen, abzuzieheil. Geschehe das, sowolle er mit seinein Schwager, dem Pfalzgrafen, Alles anwenden, daß der Spall gütlich beigelegt werde.9. Gleichen Tags erhielten die Gesandten Bericht, daß Christoph von Laudenberg mit einigen Reisigeil undFußknechten das Städtlein Oberndorf eingenommen und denen von Rotweil eine Schlacht angeboteil habensolle, verweigernden Falles er Alles um Rotweil her verbrennen werde. Die Gesandten habeil solches denEidgenossen aus den Tag zu Baden und denen von Rotweil zugeschrieben. 10. Montag den 15. verhandeltendie Gesandten mit den herzoglichen Rüthen in der Kanzlei über die andern streitigen Punkte: freie Jagd, Hoch-gericht, Kellerhansen Beschuldigung und wegen des Geschützes. Nach langer Unterhandlung und gegenseitiggewechselten Vorschlägen sind die Gesandten Mittwoch den 17. wieder vor dem Herzog erschienen, der ihnenerklärte, er wolle seinen Räthen befehleil, den Boten eine Antwort zu ertheilen; er wolle der Eidgenossen wegenalles Mögliche thun. 11. Ebenfalls am 17. kam der Edelmann Wilhelm von Massenbach wieder nach Stuttgartzurück und zeigte zufolge Befehl des Fürsten den Gesandten an, daß Christoph von Laudenberg, dem er desHerzogs Antrag eröffnet habe, mit seinem Kriegsvolk nicht abzieheil wolle; wohl aber wolle er den Herzogin der Sache unterhandeln lassen. Über dieser Antwort wurde der Herzog höchst erzürnt und sagte, er wolledein von Landenberg nicht mehr schreiben, wohl aber habe er dein von Maffenbach ihm zu schreiben befohlenllild wenn er (Christoph) nicht gehorche, so werde er erfahren, daß ihm dieses zu großen Ungnaden gereiche. DerHerzog werde auch dem von Landenberg keinerlei Durchpaß gestatten. Nicht minder schickte er seinen Hofmeisterinit 70 oder 80 Reitern nach Sulz, ebenso einige nach Tutlingen, Bollingen und andere umliegende Orte inder Meinung, wenn Christoph von Landenberg oder seine Helfer-da durchzieheil oder den Leuten Proviantabnöthigen wollten, solches mit Gewalt zu wehren, auch wenn es Leib, Gut und Blut gelten sollte. DirGesandten baten den Herzog, in der Sache das Beste zu thun, was ihre Obern um ihn allzeit unterthänigverdienen werden. Alles das berichteten die Boteil gleichen Tags nach Rotweil, mit dem Auftrage, hievon de»Obrigkeiten der Gesandteil Kenntniß zu geben. 12. Noch am gleicheil Tage verhandelten die Gesandten mitden herzoglichen Rüthen in Betreff der übrigen Artikel und erhielten einen Abschied, den sie denen von Rotweilzu eröffnen versprachen, in der Hoffnung, daß dieselben ihn annehmen werden. 13. Gleichzeitig berichteten dievon Rotweil, daß Christoph von Landenberg am 15. in ihrem Dorfe Duminingen einige Hofstätteil nieder-gebrannt, sich der Stadt genähert und in dein Flecken Zimmern ihren Armenspital, einen Hof, der über2000 Gl. werth sei, verbrannt habe. Ebenso vernehmen sie, daß eine starke Zahl zu Roß und zu Fuß ZU