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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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November 1540.

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Die laut dem Abschied vom 1». October zur Vermittluug des Austaudes zwischen Herzog Ulrich vonWürtemberg und denen von Notweil bestimmten Boten von Zürich, Uri, Schwyz und Schaffhauscn sind:l. am 7. November nach Schaffhausen gekommen. Daselbst fanden sie eine Warnutng derer von Rotweil undein Schreiben des Pfalzgrafen an die XIII Orte, daß er mit Christoph von Landenberg, der starke Rüstungan Fußvolk und Reitern betreibe, eine gütliche Unterhandlung versuchen wolle. Die Gesandten schickten beideBriefe nach Zürich. Dem Pfalzgrafen wurde sein Anerbieten verdankt und derselbe gebeten, dem von Landenbergund seinen Helfern keinerlei Durchpaß zu gestatten. 2. Dem Herzog von Würtemberg wurde ebenfalls ge-schrieben, er möge dem von Landenberg Durchpaß uud jegliche Hülfe und Vorschub verweigern. 3. Am8. November, als die Boten nach Merishausen gekommen, begegnete ihnen ein reitender Bauer, der etlicheMahnbriefe von denen von Notweil hatte. Landvogt Haab öffnete den an seine Obern gerichteten, verschloßihn wieder in einen andern Brief und schickte alle eilfertig an seine Herren. 4. Als die Boten am 9.»ach Notweil kamen und dein Burgermeister anzeigten, daß er gemäß dein Abschied ihnen förderlich sei,wurden sie berichtet, daß Christoph von Landenberg mit 800 Fußknechten zwei Meilen von Rotweil seiund großes Volk zu Roß und zu Fuß mit vielein Geschütz nachfolge; es sei daher höchst nöthig, an die Obernder Orte um eiligen Zuzug zu schreiben. Die Gesandten antworteten, man habe hievon bei ihrer Abreisenichts geivußt, sie wollen es aber eiligst ihren Obern berichten, was die von Rotweil auch selbst thuu mögen.5. Gleichen Tags erhielten die Gesandten ein Schreiben des Pfalzgrasen, gerichtet an die XIII Orte, das siebester Meinung geöffnet und daraus entnommen, daß der Pfalzgraf mit Christoph von Landenberg gütlichunterhandeln wollte, letzterer aber solches abgeschlagen und geantwortet habe, daß es ihm unmöglich sei, seineRüstung (Mich gewerb") abzustellen, aber zu Gefallen des Churfürsten wolle er vier oder fünf Tage still-stchn. Die Gesandten verdankten dieses dem Churfürsten und baten ihn, allen Fleiß anzuwenden, einen An-stand von zwölf oder vierzehn Tagen zu erwirkeil. Das erhaltene Schreiben und der Brief über das, wasden Gesandten in Notweil begegnet, schickteil sie zu Handeil aller Orte nach Zürich und Lucern. 6. Am 10.eröffneten die Gesandten vor Bürgermeister lind Rath ihren Auftrag, worauf ihnen erklärt wurde, daß manWillens fei, das Geschütz, als eine geschenkte Sache gemäß Siegel und Brief zu behalteil. Die Gesaudtenstellteil hierauf vor, es sei iu diesem Falle zu befürchten, daß man in Betreff der übrigen Punkte mit demHerzog von Würtemberg wenig unterhandeln könne; man möge daher des geringeil Geschützes wegen nichteinen gewaltigen Fürsten und Nachbar zu Ungnade und Unwillen bewegeil. Auf dieses antwortete der Rath,daß er hiefür keine Vollmacht besitze, er wolle aber auf Morgen die ganze Gemeinde versammeln; bei dieserwögen die Gesandten sich dafür bewerben, daß die Allgelegenheit dein Rath mit sammt den Sechszehen mitBollmacht zu handeln übergeben werde. Dieses geschah dann auf den 11. und Burgermeister, Rath und dieSechszehn bewilligten dann gemäß von der Gemeinde erhaltener Gewalt, daß das Geschütz, nebst der noch vor-handenen Munition dem Herzog übergeben werde, wenn dann hiemit alle spänigen Artikel vertragen und aller Streitabgethau sei. Gleichzeitig wurde berichtet, wie die Reiter von Notweil einen von Hüffiugen gefangen genommen,welcher augezeigt habe, wessen sie auch sonst fortwährend gewarnt werden, daß ihre Feinde sich stärken undste überfallen wollen. Das Alles habeil dann die Gesandten auf den 12. um 9 Uhr Vormittag nach Zürich^richtet, mit der Bitte, hievon eilfertige Nachricht nach Lucern zu senden. 7. Am 12., nachdem die Gesandtenvon Notweil abgereist, begegnete ihnen unweit Rothenburg Graf Jost Niklaus von Hohenzorn. Dieser, nachdem^ sie als Gesandte erkannt, eilte zurück uud behielt das Thor ihnen offen. Die Boten, nachdem sie ihm^ese Ehre, verdankt, berichteten ihm das Vorhaben des Christoph von Landenberg, betreffend welchen die Eid-