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October 1546.
müssen. Welche Partei für diesen Entscheid einen Brief begehrt, der wollen die Schiedboten unter ihren Siegelneinen errichten lassen.
Im Zürcher Exemplar fehlen v und v; im Berner i und v; im Schwyzcr t; im Basler I», «, t',I», i, Ii, i , 8, v; im Freiburner k, 1, i, s, v; im Solothurncr k, i, i, s, v; vv—s; ans dem Zürcher!i«i aus dem Freiburger; Iili und ev aus dem Berner und Freiburger Abschied.
Zu 1. Dieser Artikel im Basler Abschied wie im Zürcher und Bcrner.
Zu p. Anstatt „Diener" heißt es im Berncr Abschied „Thäter".
Zu t. Eine Copie des Schreibens von Glarus, ä. ä. Mittwoch vor Galli (13. October) liegt bei deinZürcher Abschied:
Nachdem Landammaun und Rath den letzten Abschied verlesen, haben sie nicht nöthig gefunden, dennächsten Tag zu besuchen, und zwar aus folgenden Gründen: 1. Der Artikel und Beschluß betreffend die Libc-rirung von Todtschlägcrn werde nicht gehalten, indem solche schon liberirt worden seien, auch wenn sie nurdrei, vier oder sechs Orte besucht haben; da Glarus von Deutschen und Wälschen nicht besucht werde, sowolle es sich dieser Sachen jetzt nicht beladen. 2. Wegen Rotweil sei keine weitere Nachricht eingelaufen;sobald dies geschehe, werde Glarus seine Botschaft auch abordnen. 3. Der Reichenau halb bleibe es bei dervorigen Antwort, und für den Fall, daß je der Eidgenossenschaft etwas Nachtheiliges (aus dem Verzicht)erwachsen sollte, wolle es bezeugt haben, daß es nie dazu eingewilligt. 4. Es vernehme, wie der Abt vonWettingen den Schaffner zu Zürich, Wilhelm Wirz, unter dem Vorgeben beseitigt habe, es sei der VIII OrteWillen, was befremdlich erscheine, da derselbe gute Rechnung gegeben und kürzlich viele Mühe gehabt „mitallen dingen inzeleggen," und die Entlassung hinter dem Boten von Glarus geschehen. Darum schicke esjetzt keinen Boten. Wenn aber etwas offen vor allen Boten, die es angehe, vorgebracht und verhandelt werde,so wolle Glarus treulich mitrathcu helfen wie bisher, zc.
Zu vv. Der hier erthcilte Spruch wird am 15. Decembcr („Wolfmonat") zu Baden verbrieft und
besiegelt. St. A. Bern: Original»»'!. — St. A. Zürich: A. Freiburg (Copie). — K. A. Freiburg: Uncingcblmdcnc Abschiede (Copie).
Der Gesandte von Freiburg war beauftragt, vor dem Beginn des Tages den Boten der katholischenOrte besonders über diesen Punkt die Ansicht derer von Freiburg zu eröffnen.
K. A. Freiburg: Jnstrnctionsbuch Sir. 4, r. 8Ü.
7S3.
Sitten. 1540, 19. October (Dienstag nach Galli).
Ttaarsarclii» Luccr»: Uncingebuudcne Abschiede. Kantousbibliothek Freiburg: Girard-Sammlung T.III.
Kantonsarchiv Tolothnr»: Abschiede Bd. SS.
Tag der VII katholischen Orte und der Landschaft Wallis.
Gesandte: Lucern. Rudolf Hünenberg, alt-Landvogt. Uri. Heinrich Püntiner, Commissarins. Schwyz-Heinrich Jberger. Ilnterwalden. Hans Burrach, Statthalter. Zug. Hans Widmer. Freiburg. Peter Tossts,Sekelmeister. Solothurn. Hug Suri. Wallis. Joseph Kalbermatter, Hauptmann; Thomas von Chalon,Castellan zu Sitten; I. Hans am Hengart; Hans von Niedmatten, alt-Castellan; Joder Lepat; Hans Torreichte),für Stadt und Zehnten Sitten; Hans Haas, Castellan; I. Petermann am Hengart, alt-Landvogt zu St. Moriz'.Franz Süssere!; Hans Bongwpn (Boivin), für den Zehnten Siders; Perrin Zcn Gaffinen, Meier; Pob"Heimon; Perrin Schwpzer; Hans Müschen (?), alle alt-Meier, für den Zehnten Lenk; Johannes Zen Tricgen,