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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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October 1540.

i aus dem Schwyzer und Freiburger Abschied.

Mit Brief vom 2. October (Samstag nach Michael) entschuldigt Solothum an Lucern sein Ausbleibe»und theilt seine Ansicht wegen Wallis schriftlich mit. St.A.L»ccrn: Acte» Soiothmn.

Der Name des Freiburger Gesandten aus dortigem Rathsbuch Nr. 58, s. ä. 1. October.

Zu d und v. Der Schwyzer Abschied enthält die Bekenntnisse der beiden Gefangenen. 1. MargarethaMeyer von Adlikon aus dem Zürcher Gebiet bekennt, sie habe sich vor acht oder zehn Jahren durch Pstste)'Meyer von Aarau auf den neuen Wiedertauf taufen lassen, nachdem sie früher christlich getauft worden smSie glaube aber, so lange sie in der Kindheit und ohne Verstand gewesen, keine Taufe empfangen zu habe»,sondern daß die von Pfister Meyer die rechte Taufe sei. 2. Jacob Hug von Hitzkirch bekennt, vor fünfsechs Jahren habe er und das Weib vor dein Landvogt in den Freien Ämtern Ammann Bolger (?) schwöre»müssen, einander müßig zu gehen. Als sie an der Kirchweihe zu Nömerschwyl einander getroffen, habe er ße,ungeachtet sie ihn erinnert, daß sie sich verschworen, genöthigt, ihm des Willens zu sein. Nach diesem h"^er gesagt, der Eid sei gebrochen, Gottes Leiden solle die Herren schänden. Gegen die Anna, die ihm solcheverwiesen, habe er übel geschworen und gesagt:Getz (Potz?) fünf Hergott, du must jetzt thun, was ich will."Das Alles sei im Trunk geschehen; er bitte um Gnade.

Zu v. Dem Freiburger Abschied ist dieWarnung" des Landvogts im Thurgau beigegeben. Gcstä^auf die Aussagen eines gefangenen Ausspähers des Herzogs von Würtembcrg und des von Landenberg Wirdas Signalement von fünf andern Ausspähern mitgetheilt und gemeldet, Herzog Ulrich wolle vor Notwc>ziehen wegen des Geschützes, das man dort innehabe; der Herzog und der Landenberger haben sich zusa»»")"verbunden. Auf Twiel liegen 300 Knechte; im Lande sei der dritte Mann aufgeboten; 4 Reisige reite»Land herum und 20 nach Feldkirch abgeordnete sollen erfahren, ob man durch den Rhein in die Eidge»»»^schaft gelange» könne. Er (der Herzog) habe zwei Furten am Rhein, eine bei demPuren" (Bauried?), ^andere bei einem Städtlein im Nheinthal; deßwegen seien sie nach Bregenz geritten und haben den EckRischach um den Durchpaß befragt. Der habe sich Bedeukzeit genommen. Wenn der Aufbruch geschehe,es schnell vorwärts gehen.

Zu x. Der Freiburger Abschied trägt mit anderer Schrift nach: Die Boten finden für gut, ^Freiburg durch besondere Personen nachfrage, was es mit dem Genferhandel sei.

7 SS.

Waden. 1549, 19. October (Dienstag nach St. Gallen Tag).

Lucer»: All«. Absch. N.2. k. 481. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. 14, k. 188. Staatsarchiv Bern: Allg. cidg. Absch. S "Landesarchiv Schwyz: Abschiede. Kantonsarchiv Zug: Abschiede Bd. 2. Kantonsarchiv Basel: Abschiede 15401541.

Kantonsarchiv Freiburg: Badische Abschiede Bd. 14. Kantonsarchiv Tolothurn: Abschiede Bd. 22.

Zürich. Johannes Haab, des Raths. Bern. Peter Jmhag, Venner und des Raths. Lucern. H">>-Bircher, des Raths. Uri. Josua von Beroldingen, Ritter, Landammann. Schwyz. Joseph Arnberg, La»ammann. Unter mal den. Melchior Wilderich, Landammann von Nidwalden. Zug. Oswald Toß, AmmauwGlarus. (Niemand). Basel. Hans Rudolf Frei; Blasius Schölli, beide des Raths. Freiburg.mann Zimmermann, des Raths. Solothurn. Urs Schluni, Venner und des Raths. Schafft) aus"'-Konrad Meyer, des Raths. Appenzell. Moritz Gartenhauser, des Raths.E. A. A., t'. 72 b.

Der Ammann von Unterwalden hat angezeigt, daß Sebastian zum Weißenbach in Obwalde» uuKaspar Flüeler in Nidwalden zwei schöne neue Häuser erbaut, und die Bitte damit verbunden, es »w)