August 1540. 124Z
gefaßten Unwillen fallen lassen, damit die alte gute Nachbarschaft erhalten werde, zu welchem Ende er auchgegen sie stetsfort aller Dienste erbötig sei.
K.A. Basel: Abschiede 1540-1541.—Ä. A.Frciburg: Badischc Abschiede Bd. 14, nach dem Abschied vom 13. Dccember 1540.
Die im obigen Schreiben angeführten Befehle an des Herzogs Amtleute datiren vom 29. Mai und1K Juli 1540 K.A. Basel: Abschiede 1540, 1541. - K.A.Freiburg: a.a.O. — K. A.Solothurn: Abschied- Bd. -3.
4) Der Zürcher und Berner Abschied hat eine Abschrift der an den Herzog von Würtemberg er-lassenen Antwort, unterschrieben von den XIII Orten und datirt vom 29. August. 1. (Wiederholungen aus denfrühern Schreiben) 2. Da der Herzog anzeige, daß er an dem Unternehmen Stoffels von Landenberg großesMißfallen habe, dasselbe aber nicht abzustellen vermocht. Weil er davon nichts gewußt, jetzt jedoch ernstlicheAnstalten treffen wolle, um solchem abzuhelfen, so sage man lhm für dieses freundliche Erbieten den bestenDank in der Hoffnung daß er demselben nachkommen werde. Da nun verlaute, daß der Landenberger zuHochd'orf ob Horb etwa 200 Reiter sammle, so richte man an den Herzog das dringliche Ersuchen, dieseRüstungen scharf zu überwachen, und wem. sich etwas erheben sollte, mit aller Tapferkeit dagegen einzu-schreiten. damit Rotweil von seinem Gebiet aus nicht geschadigt werde- wenn dies geschehe, so könne der vonLaudenberg der Stadt nichts anhaben. Da der Herzog in der Meinung stehe, die mit dem letzten Schreibengenannten Personen seien ..freie Schwaben." so füge man nochmals die Namm seiner Vögte und Amtleutebei. die dem Landenberger Hülfe bewiesen haben, und begehre, daß er sie zur Abschreckm.g Anderer nach Ver-dienen strafe. Z. (Ausführung von Z. 5. mit spec.elleren Angaben über den „Buben" Hans Keller).Man bitte den Herzog, solche..' Aussagen keinen Glauben zu schenken -c. Antwort bei de». Boten.
Zu s. Wir schließen specicll auf Lucern und Glarus. weil dieser Artikel den Abschieden dieser Orteeigen ist.
Zil 2 1540 18 August München. Wilhelm und Ludwig, Pfalzgrafen bei Rhein, Herzoge zu Baiernan die VII Ort Antwort auf deren Schreiben vom 20. Juli. Man bedaure die Unbill, welche denen vonRotwcil u.aefttat sein soll " Als Fürsten des Reichs de», gemeinen Landfrieden zugethan und unrechtmäßigenThatm uwide? und geneigt, den VII Orten und gemeiner Eidgenossenschaft guten Willen zu beweisen, wollensie zur Beilegung der waltenden Anstände gerne das Ihrige beitragen, und habe „.an sich gegen ste keinesArge» zu versehen. Sie gewärtigen weitere Berichte. St.A.Luc°rn- Acten Roiw-u. <0«.
Zu <I<I 1540 29 September (St. Michelstag). Zürich an den Abt von Wcttingen. Der Schaffnerim W->,...»--haust. «i>h.lu, Wi-I. BÜ-S-- dm- M« «»-ich. wich... da« d-- Ab. und d°rzu«adm ihn. uud B-rw-«d.Ich°sI ---»»-. -- «> °-.. E,d»m°«-., b-Iohlm w--dm dm
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" o.e.cii rnittissrii zu ivoivv», ^ ^St. A. Zürich: Missivenbuch 1540, k. 133.
Zürich schreibt unter gleichem Datum an die in der Grafschaft Baden regierenden Orte in obigem Sinne,.»it dun Gesuch, ihre Gesandten diesfalls auf den nächsten Tag zu instrinren.
Man vergleiche den Abschied vom 19. October k.
Ku ^ 1540 4 Sevtember. Bern an Boisrigault. Er erinnere sich, was ans dem Tage zu Badenin Betreff der neuen Zölle (»omiiooboo ob Hollos«) angebracht und von Seite des Königs geantwortetworde.. ei. (Andere Mttheilungen). Man bitte den Gesandten dringend vorzusehen, daß d.e Verbündeten(»U0N8 üiboo Wiii-8°i8«) derer von Bern und diese selbst mit keinen solchen neuen Beschwerden behelligt werden,sondern in diesen, und andern Punkten dem Frieden nachgekommen werde.
Iv.niriii in v.e,ein unv ^ St.A.Bern: Welsch Missivenbuch N, k. 20.'.