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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
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1219
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Juni 1540. 1219

Zu I. Daslange Parlement" Christophs von Landenberg, ä. ä. 10. Juni, geht dahin: 1. Er verwundere sich, warum sein früheres, durch den gleichen Buben übcrsandtes Schreiben nicht beantwortet wordensei. 2. Die von Rotweil haben durch Jacob Gut und dieser durch Andere vom Adel in seiner, von Landen-bcrgs, Fehde einen Stillstand vom Sonntag Trinitatis (23. Mai) bis zum 6. Brachmonat verlangt, um sichmit ihren Unterthanen und Gemeinden in Betreff eines gütlichen Tags Behufs Beilegung der Sache zu be-rathen. Obwohl ungern, habe er doch zur Schonung von Gut und Blut den verlangten Anstand bewilligt.Dieser sei aber abgelaufen, ohne daß man ihm eine Antwort ertheilt hätte und habe man ihm damit nureinenSchalkpossen" gemacht, wodurch er in große Kosten gerathen: es werde sich zeigen, wer diese zuletzttrage. Trotz alleinden, wäre ihm recht, zur Verhütung vielen Übels, wenn ein gütlicher Tag stattfände.Er bitte daher die Eidgenossen, zu denen er besonderes Vertrauen habe, ihre Verwandten zu vermögen, ihreneigenen Schaden abzuwenden. Wenn er aber gezwungen werde, Gewalt zu brauchen, so wolle er vor Gottund der Welt protcstircn, daß er es nicht aus Übermuth thue; in diesem Falle aber werde er auch vollenErnst brauchen und niemand schonen, wobei er nochmals auf Edelmanns Treu und Glauben versichere, daßihm lieber wäre die Sache vertragen zu können. Er ersucht, die Antwort seinem Buben zu übergeben.

' St.A.Bern: Allg. eidg. Absch.N, S. 119.

Die angedeutete Antwort des Herzogs von Würtemberg liegt ohne Zweifel in folgender Missive:

1540 3 Juni, Nürtingen. Ulrich Herzog zu Würtemberg an gemeine Eidgenossen. In ihremSchreiben hätten sie ihm angezeigt, wie ein Span zwischen Hans von Landenberg und denen von Rotweildurch gewillkürte Richter vertragen worden; wie nun aber Christoph von Landenberg mit diesem Vertragesich nicht begnüge, sondern eine neue Ansprache seines Vaters wegen an denen von Rotweil geltend machenwolle, obwohl er' und seine Brüder sich der Händel ihres Vaters nicht anzunehmen verheißen haben undZwar gemäß eines von Christoph selbst besiegelten Briefes. Der Herzog lasse dahingestellt, ob Christoph vonLandcnberg sich hierin und in anderen Sachen ehrenhaft benehme. Es sei richtig, daß seit einiger Zeit inseinem Fürstenthum mehr Reitens. Durchziehens. Haltens und Streifens gewesen als sonst je; es wäre ihmsehr recht, wenn an dieserReiterei" niemand mehr Schuld trüge, als Christoph von Landenberg. Wiedem immer aber sei, er. der Herzog, werde als Fürst des Reichs den Landfrieden in einer Weise handhaben,daß die Eidgenossen'merken werden, daß ihm solche Dinge zuwider seien. Wo er beinebens sich als guterNachbar erzeigen könne, werde er es hieran nicht fehlen lassen. St.A.B-rn- Wg°m.°idg.Ab,ch.oo. S.?s.

Die angerufene Beilage hat der Luccrner Abschied k. 434 ff., ebenso der Solothurner und SchaffhauserAbschied drei Blätter umfassend, unter dein Titel:Harnach volgt was Gebhard von Maden Mülly vonden drü dörfern Vogtn so dem Landgrafen von Hessen zugehört und ein zyt lang Stoffel von Landenbergsbub und diener gewesen ist. anzeigt und underrichtung geben, wo der gemelt St. v. L. sider der vecht, so erunsere., Eidgnoffcn von Rotwyl gethan, sin ufcnthalt gehept, und wer im underschlauf und hilf bewysenhabe." Unter den Betheiligten erscheinen Wirrich von Gemmingen. Amtleute des Herzogs von Würtemberg,Herren von Rechberg und viele Andere.

Zu t Der Berner Abschied fügt diesem Artikel bei: Es habe auch Ammann Beroldingcr gebeten, dievon Zürich' Bern und Schwyz möchten sich bei ihren Boten erkundigen, ob nichtobgemelter" Vogt Zum-brunnen ehrliche und gute Rechnung gegeben.

Zu ev. Im Lucerner Exemplar fügt der Gesandte folgende Notizen bei: Summe 336 Gl. 39 Schl.8 Heller und 43 Kronen. Dagegen Reitlohn für sich, 22 Tage 22 Kronen, den zwe. Ueberreutern 35 TageZu 5 Schl macht 126 Pfd 1 Schl.. bringt 47 Gl. 11 Schl. Dem Vogt zu Baden für die Kleider, so d.eHerren Ion Ä^rn zahwn müssen, 3« Gl. zu 40 Schl. Dem H^rn (Pfarrer) Kollma.m zu Wettmgen2 Kronen 3 Gl 36 Schl, laut Instruction (s. Abschied vom 12. April); Summa 89 Gl. 7 Schl. Alio bleibeich schuldig 247 Gl 32 Schi 8 Heller und 43 Kronen.Item me ußgen xx krönen Badt Ferren (BeatTeer?) von wegen des ufrits. ansechen myner Herren" ... Nachtrag von Cysat: ..Lucern sol zalen

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