1216
Juni 1540.
schlachten" auf der Linunat und Reuß fallen, zusammenlegen und besondere Rechnung darüber geben, unddaß man daraus jene Kosten abtragen solle. Da den Herren sonst immer große Auslagen auflaufen, indemdie Boten im Sarganserland bei 100 Pfund verzehrt und zu Lohn genommen und die zwei Boten, die wegendes Kornkaufs zu Lauis und Luggarus gewesen, auch 100 Kronen genommen haben, so soll jeder Bote aufdem nächsten Tag Antwort geben, wie man solche unziemliche Kosten abstellen wolle, t»». Kaspar Gehring,der Wirth zum Rappen zu Baden, zeigt an, der Eidgenossen Ehrenwappen und Fenster in seinem Hause seienverblichen und zerbrochen; er bitte daher um neue. Heimzubringen. I»Z». Ammann zum Weißenbach vonUnterwalden bittet für seines sel. Bruders Sohn, Sebastian, um ein Fenster von jedem Ort. ev. HansSchumacher von Muri bittet (die V Orte?), ihm seine Ehre wieder zu schenken und seine Fehler in Gnadenzu verzeihen, weil man doch allen Andern schon verziehen habe. Heimzubringen. Bernhard Sager hatgebeten, man möchte die von Bremgarteil ersuchen, ihm die Rückkehr in die Stadt zu erlauben. Der Botevon Bern dagegen begehrt, daß man sich desselben nicht annehme, weil er Einige von Brugg betrogen habe,auch ein Wiedertäufer gewesen und sich sonst wie ein loser Bube gehalten habe, so daß vorauszuseheil sGdaß zu Bremgarten bald Einer oder Zwei leiblos „geschehen" würden, wenn er wieder dahin käme. Auchdies wird in den Abschied genommen, vv. Rechnung über die Vogteien und Geleitsbüchsen. Es erhält davonjedes der (acht) alten Orte: 1. Voll der Steuer zu Dießenhofen 7 Kronen an Gold; I. vom Vogt imSargansc»land 128 Pfd. Heller Badener Währung; 3. vom Vogt in den gemeinen Freien Ämtern 41 Pfd. Heller BadenerWährung; 4. vom Vogt aus dem Rhcinthal 80 Gl. (zu 15 Kollstanzer Batzen); 5. vom Landvogt im Thnrga»von den hohen Gerichten 49 Gl., von den Niedern 33 Gl.; 6. von Schindershof zu Badeil 14 Kronen nnGold; 7. vom Stadhof zu Baden 3 Gl. (zu 18 Schwyzerbatzen) und 2 Btz.; 8. aus der Geleitsbüchse z»Mellingen 27 Pfd. Heller Badener Währung; 9. aus der Geleitsbüchse zu Bremgarten 12 Pfd. Heller BadenerWährung; 10. aus den Geleitsbüchsen zu Klingnau, Zurzach, Koblenz und Lunkhofen 10 Pfd. Heller BadenerWährung; 11. aus der Geleitsbüchse zu Baden 20 Constanzer und 12 Churer Batzen, 6 Gl. (zu 10 Batzen),6 Pfd. Heller an Basler Münze Badener Währung, 18 ganze Dikpfennige und 22 allerlei Goldkrone»,ll. Niklaus Meyer und Andreas Lombard begehreil Antwort auf ihr jüngst allgebrachtes Gesuch im Naine»der Erben des Johann von Furno. Darauf eröffnet Herr von Boisrigault, der König sei bereit, nach Ver^hältniß an die Zahlung der 12,000 Gl. beizutragen, sofern die Verschreibung sich als ächt erweise. Dersandte von Bern erklärt, seine Herren haben keine der verzeichneten Pfände in Besitz und glauben daher nichtsschuldig zu sein, wollen aber das Recht dem alten Burgrecht gemäß nicht abschlagen. Freiburg will ankeine Unterpfands innehaben und sieht Frankreich lind Bern für verpflichtet all. Auf Begehren gibt der Bot?weitern Bericht: Es sei zwischen Freiburg und Bern eine Abtheilung in Betreff der auf dein besetzten Landehaftenden Zinse gemacht und von Bern Alles auszurichten übernommen worden, was man jetzt oder sp^aus alten und neuen Rödeln finden könne; Bern habe auch einen Rodel geschickt, in welchem es ausdriM >sage, es wolle die Erben Furno's für 570 Gl. jährlichen Zins befriedigeil; die übrigeil 30 Gl. seien "»0Kirche zu Freiburg verkauft. Wallis meldet schriftlich, das eingenommene Land sei des Vicomte Mota(-1Brautgut geweseil; der Herzog habe also nicht die Befugniß gehabt, es zu versetzen. — Die Instructionender (acht) Orte stimmen darin überein, daß man den Erben Furno's nach Kräften behülflich sein wolle. D»null Beril laut des Vertrages mit Freiburg den geforderteil Zins auf sich genommen, so hat man es freundli)ersucht, die Erben zu befriedigen, damit die Kosteil eines Rechtshandels erspart werden könnteil, und ciüweder den Ansprechen oder au; »i nächsten Tag den acht Orten Antwort zu geben. 555?. Da Zürich dew