1138 October 1539.
Der Abschied ist unterschrieben durch Anton Megentschen von der Bruck, Stadtschreiber zu Sitten.Die Aufnahme des Abschieds in unsere Sammlung geschieht mit Rücksicht auf die Verhandlungen unter 8^^und deren theilweisen Zusammenhang mit den Territorialverhältnissen in Folge der Eroberung des savoyischenLandes im Jahr 1536.
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Wem. 1539, 18. October.
Staatsarchiv Bern: Rathsbuch Nr. SSS, S, es.
Verhandlung zwischen Bern und Freiburg.
Gesandte: Freiburg. Lorenz Brandenburger, alt-Schultheiß; HansStuder, Burgermeister, beide des Raths-I. Vor dem Rath zu Bern tragen die Gesandten von Freiburg vor: 1. Man wisse, daß ihren Obern vorJahren einige Herrschaften übergeben worden seien. Als die diesfälligen Briefe gefertigt („verläst" ?) worden, si'die Castellanie (in Margine „Boll", Corbers?) vergessen worden und scheine ihnen nicht, daß man die Sache soerläutert habe, wie sie abgeredet worden sei. Sie bitten, darzu zu thun, „mit aller Herrlichkeit" (folget einigesUnklare). 2. In Betreff der ihnen zuständigen Gotteshäuser Altenryf und Marses (Marsens) bitten sie, si^bei den betreffenden Zusagen verbleiben zu lasseil. 3. Das Schiff belangend mögen die von Bern keinen Auf-schlag machen. II. Der Rath von Bern antwortet: 1. In Betreff der Ablösung von Corbers sei der Handelstillgestellt bis auf den bestimmten Tag zu Murteil, an dem man über diese Angelegenheit nebst andern Ge-schäften verhandeln werde. 2. Belangend die beiden Capellen (in Margine: „Alterive und Marses"), wenndie Glocken daraus genommen worden und . . . (zwei unklare Worte) sei ihnen bewilligt, Häuser daraus Z"machen. 3. Mit den Schiffleuten wolle man reden, daß sie sich bescheiden halten.
Die Rainen der Friburger Gesandten aus dortigem Jnstructionsbuch Nr. 4, k. 14.
«SS.
Lucem. 1539, 21. October (Dienstag nach Galli).
Staatsarchiv Luccrn: Allg. Absch. l., I, k. L4Z.
Tag der vier Orte Lucern, Schwyz, Unterwalden ob und nid dem Wald und Zug.
Dieser Tag wurde angesetzt wegen der vorhandenen Theurung und weil einige Orte trotz bcwkürzlich gemachten Abschied ihr Vieh nach Mailand führen lassen. Das ist nun Einigen nicht recht, weillieber säheil, daß den Mailändern aller Kalls abgeschnitten würde, dainit der Markgraf von Guasti den Retkehr desto bälder wieder öffnen würde. Da man sich nicht vergleichen kann und auch der letzte Abschied vo»Baden ungleich aufgefaßt wird, so hat man für gut erachtet, einen gemeinen Tag auszuschreiben, der nach ^do"auf Sonntag vor Martini (9. November) angesetzt wird. I». Da Herr von Boisrigault den Rathsboteu, 'man seiner Zeit zu ihm geschickt, versprochen hat, die alten ausstehenden Pensionen zu bezahlen, und die eZiel jetzt zu Ende geht, so soll jeder Bote in Badeil Vollmacht haben ferner zu handeln, wenn seine ^