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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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August 1539.

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Tag Vollmacht habeil, den Parteien das Recht zu weisen. Ii.. Die Boten der V Orte berühren abermals den Span,der zwischen ihnen und Bern gewaltet wegen der Äußerung Sekelmeister Tillmann's und Ammann Beroldingersvon Uri; sie fordern, daß nicht bloß der letztere, sondern auch Tillmann in den bezüglichen Abschieden ge-nannt, oder daß Beroldinger mich ausgelassen werde, damit jene zu beiden Theilen niemand an seiner Ehreverletzlich und die Spieße gleich lang seieil. Da die Gesandten von Bern im Gegentheil bei den erlassenenAbschiedeil einfach bleiben wollen, werden sie von den übrigen Orten freundlich' ersucht, dies an ihre HerrenW bringen, damit sie es gütlich bewilligen, weil es doch niemand nachtheilig sein dürfe. Heimzubringen, umuu Fall des Abschlags auf dem nächsteil Tag weiter zu handeln. I. Die Gesandten des römischen Königsbringen vor, der Abt zu St. Peter auf dem Schwarzwald besitze zu Herzogenbuchsee einige Einkünfte, die seitlängerer Zeit ihm nicht mehr verabfolgt werden; sie richten daher an die Eidgenossen das ernstliche Gesuch,vut Bern zu verschaffen, daß es den Abt beförderlich zu seinem Besitz und Recht kommen lasse. Ferner habenllo sich zu beschwereil, daß die von Stein dem von Klingeilberg ein Schloß und einige Dörfer sammt denGerichten jenseits des Rheins abgekauft haben, was wider den Vertrag von Basel sei; man solle daher Steinunweisen, von diesem Kauf abzustehen. Zürich und Bern nehmen dies in den Abschied. »»». Boten vonKonstanz begehren Antwort auf ihr letztes Anbringen betreffend die Reichenau; da sie aber die Copie der be-züglichen Urkunde Kaiser Maximilians weder nach Zürich gesandt noch auf den gegenwärtigen Tag gebrachtHuben, so werden sie ersucht, beförderlichst eine Copie nach Zürich zu senden. Dem Vogt zu Feldbach, MansuetZuinbrunnen von Uri, hat man geschrieben, er solle sich insgeheim zum Abt in der Reichenau verfügen, umseine Absicht zu erforschen, sodann bei den Gottcshausleuten im Thurgau sich erkundigen, was für Freiheitensie haben, und ob man sie so verkaufen könne oder nicht und was sie selbst wünschen, und Alles unverzüglich"uch Zürich berichten, das diese Mittheilungen andern Orteil zur Kenntniß bringen soll, damit sich alle darüberüerathen können, i». Auf das erneuerte Gesuch derer von Luggarus, betreffend ihre Capitel, hat maneinigen Artikeln eine kleine Änderung bewilligt: Erstlich sollen die 40 Kronen, welche dem Vogt als Be-svlduugsMlM erkannt waren, abgethan sein, weil nur arme Leute sie geben müßten. Es sollen die Bank-schreiber des Vogts Urtheile schreiben, weil es den Landschreibern nicht möglich ist; jedoch sollen sie alle Ur-kunden innert acht Tagen vor den Vögten fertigen und besiegeln; dagegen ist denselben das Malefizschreiberamtabzunehmen und sofort den Landschreibern zu übertragen. Wiewohl einige Boten instruirt sind, strenge beizuletzt aufgerichteten Capiteln zu bleiben, so werden doch mit der Mehrheit obstehende Änderungen an-kommen. In gleicher Weise wird den Baukschreibern zu Lauis bewilligt, die Urtheile zu schreiben, weil es^M Landschreiber nicht möglich ist; in Betreff des Malefizschreiberamtes hat man dem Vogt geschrieben, erdasselbe sogleich dem jetzigen Schreiber wegnehmen und dem Landschreiber zuweisen, wie es durch dieätzten Capitel gefordert wird. «». Auf dem nächsten Tage soll jeder Bote Antwort geben wegen eines Todt-schlägers zu Luggarus, ob man ihn liberiren wolle oder nicht. ,». Da die VII (katholischen) Orte mitWallis einen Bund haben, der je nach zehn Jahren wieder beschworen werden soll, welcher Termin bereitsverflossen ist, so soll man heimbringen, ob man Boten zur Erneuerung lind Beschwörung des Bundes dahin^''ben wolle. Damit dieses Geschäft nicht zu lange verzögert werde, hat man einen Tag dafür in das^teshaus Eiiisicdeln angesetzt auf St. Mathäustag (21. September). «K. Der Statthalter zu Tobel eröffnet,"tz fle ihrenBuwhof" jährlich mit großen Kosten bauen und es besser wäre, ihn auf eine Anzahl Jahreö" verleihen, doch so, daß das Heu auf dein Hofe geätzt und der Dünger wieder angelegt würde. Fernertzobe das Gotteshaus viele Eigenleute, die hin und wieder ziehen und sich abzulösen wünschen. Da die Boten

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