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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Juni 1539. 1101

dem Tag zu Baden oder anderswo angehört und mit Freiburg und Solothurn darüber berathschlagt werden,v. Ulrich Meyer von Dagmersellen bittet die V Orte um ein Fenster in sein neu erbautes Wirthshaus.I» Ebenso bittet Hans Kollin von Zug um Fenster in sein neues Haus.

Zu und b. 1539, 14. Juni. Freiburg an die V Orte. Ihr Schreiben 1. betreffend die Antwortvon Boisrigault und 2. in'Betreff derer von Wallis habe man erhalten und antworte Folgendes: Zu 1.Man sei einverstanden, den Bescheid des Herrn von Boisrigault, den er auf der Jahrrechnung zu Baden gebenwolle abzuwarten Zu 2 Wegen Wallis verhalte es sich so: Zufolge jüngst geschehenen Mittheilungenhabe 'man den Bischof aufmerksam gemacht, daß jemand Bücher desnüwcn wäsens und gloubcns" in starkerAnzahl in die Landschaft Wallis eingeführt habe. Sodann hätten einige Kanfleute aus dem Wallis unVorbeireisen eröffnet, man sei in dortiger Landschaft wegen des Glaubens streitig. Ungeachtet diesfalls ver-anstalteter Erkundigungen habe man nichts Bestimmtes vernommen, sonst hätte man früher berichtet; allfallignoch erfolgeiide Nachrichten werde man sofort mittheilen. A. Fr°iburg : Msw-nduch m. n. r. so.

«67.

Waden. 1539, 15. Juni. Jahrrechnung.

Staatsarchiv Vucern: Allg. Absch. I.. i, 5. S°0. Staatsarchiv Zürich: Abschiede Bd. 14, i'. SS. Staatsarchiv Bern: Allg. cidg. Absch. UN. S.evd»laiitoiisarchiv Basel: Abschiede H-S7-ISS0. jlantoiisarchiv Freibura: Badische Abschiede Bd. IS.jiantoi.sa. chiv Solothurn: Abschiede Bd. SS. Kantoiisarchiv Schaffbaiisen: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Hans Rudolf Lavater, des Raths. Bern. Peter Jmhag; Johannes Pastor, Venner,beide des Raths. Lucern. Christoph von Sonnenberg, des Raths. Uri. Jacob a Pro, Sekelmeister. Schwyz.Joseph Amberg, Landammann. Nnterwalden. Heinrich zum Weißenbach, alt-Landammann von Obwalden.Jug. Hans Bolsinger, des Raths, von Wenzingen. Glarus. Hans Aebli, Landammann. Basel. RudolfJrei; Bat Summer; beide des Raths. Frei bürg. Hans Lanther, Sekelmeister und des Raths. Solothurn.H'ronymus voit Luternau, des Raths. Schaffhausen. (Hans) Stierli, Zunftmeister. Appenzell. MauritzGartenhäuser; Bastian Törig. E. A. A., k. 07.

Der Vogt im Rheinthal (Johann Haab) entschuldigt sich schriftlich, er könue wegen eines heftigenZufalls von Podagra diesen Tag nicht besuchen. Heimzubringen, damit jeder Bote Vollmacht erhalte, dessen^chnung auf dem nächsten Tage abzunehmen und sein ferneres Anbringen zu hören. 6. Derselbe schreibt,Einige von Appenzell an die Pfarre zu Thal jährlich eineil Zehnten von 22 Malter Korn und Haberö" entrichten haben; dieser Zehnteil sei aber in viele Stücke von 1 Viertel bis 1 Wierling zcrtheilt, die nurgroßen Kosten eingezogen werden können; die Appenzeller wünscheil ihn abzulösen und bieten, wie er finde" anständige Summe von 800 Gulden. Der Meßpriester und der Prüdicant von Thal stellen schriftlich dieselbe^te und thun dar, wie viel nützlicher es für die Pfründe wäre, wenn der Zehnteil abgelöst und der Erlöseiner Gült angelegt würde. Dieses Gesuch unterstützen auch die Eidgenossen von Appenzell. Heiinzubringeil'"'b auf nächstem Tag darüber Antwort zu geben. «. Nathsboten unserer guten Freunde von Consta,,z^'Ugen vor, es habe vor etwa dreißig Jahren Bischof Hugo bei Kaiser Maximilian, den Ständen des Reiches""b dein Papste ausgewirkt, daß die Reichenau sanunt Leuten und Gut dem Bisthuiu incorporirt werdenweil dies aber allen Landschaften um die Reichenau, die zum Theil den Eidgenossen gehören, un leidlich^eseu, so stien daraus Streitigkeiten erfolgt und der Kaiser durch die Gegner des Bischofs veranlaßt worden,