Druckschrift 
4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
Seite
1052
Einzelbild herunterladen
 

1052

Januar 1539.

Bern halten wollen, wie sie verlangen, daß daselbst die Ihrigen gehalten werden, so wolle man dieses an-nehmen und verschreiben. Zu 2. Man habe geglaubt, daß es bei der Verhandlung der Botschaft sein Ver-bleiben haben sollte; da es sich um eine geringfüge Sache handle, bitte mau, dieselbe beruhen zu lassen undwolle dieses auch denen von Solothurn schreiben.

^ Z'»ei oder drei, a Linea nach der verzeichneten Antwort begonnenen unklare"Worten folgt.Wie von altem her und bisher bescheche», darbi lan bliben".

r r ^ Gesandtschaft vor dem Rathc zn Bern den gleichen Vortrag. Die darauf

erfolgte Schlußnahme ist sehr unklar.

Die Antwort enthaltet übrigens folgende Missive:.. Gesuch des Rathsbotcn von Basel in Betreff des "»

Schüler von Nrederstbenthal, der nach Basel gezogen, geforderten Abzugs, habe »nur Folgendes beschlossen-Da benannter Gesandter dargctha». daß Basel von den Seinigcn, die nach Bern ziehen, keinen Abzug »ch.ne,so wolle man diezemgen. welche von Bern nach Basel ziehe», ebenso halten und daher auch dein' benannte"ä'm. N k den Abzug erlassen. Vorbehalten bleiben die Abzüge, die jewcilen gegeben worden, wofür >»"»

riefe UN lege )a e. St. A.Bcn>: Deutsch Missivcnbuch vv, S.sso.

«AT

Lucern. 1639, 21. Januar (Dienstag nach Sebastiani).

StaatSurchw Liic-r»! Allg.Absch.I,. i, k.zzz.

Tag der V Orte.

... ^ aus der im letzten Abschied von Luceru verabredeten Nachfrage ergeben daß die Ein-

künfte der Kirche zu Ballungen dem Meßpriester zugetheilt worden; daher will mau auf künftiger Tagleistw'Slesen Beschluß aufrecht erhalten und nicht dulden, daß der Landvogt zu Baden unsere Mehre und Rath'

^,so Mrd ,u Mtz und Trost der Unterthanen den Vögten zu Lauis, Luggarus, Meudris und Min-thal geschrieben, sie sollen den Mailandern allen Kauf verweigern und nichts zugehen lassen bis auf de»nächsten Tag zu Baden oder bis auf weitern Bescheid; diese Verfügung will man zu Tagen vor den Eid-genosse.. verantworten als eme Maßrege er Nothdurft. Den. Markgrafen will ...an einstweilen nicht schreibe»-sondern zusehen, w.e sich d.e D.nge gestalten. Daneben hat ...an jedoch mit de... kaiserlichen Agenten Z»

^assm" ^ d??' ^ 7/ °u die von Bellenz das gleiche Verbot z»

des Spans zwischen denen von Sarmenstorf und See,.gen schreibt jetzt Bern, es s^"zu Ende des nächsten Tages zu Baden die Boten von Lucern und Zug denselben beizulegen versuchen. «I- S»»sEberl, aus dem Freien Amt, der seiner Ehren entsetzt worden, bittet (abermals), man möchte ihn wieder be-gnadigen und .hm seinen Fehltritt verzeihen. Heimzubringen, da.an vernimmt, daß er sich wohl halte, o. SetProceß gegen Sebastian Keßler, der Zürich und Glarus ebensowohl als die V Orte angeht, wird auf den »M»nm?^?5 """ ^ nochmals in den Abschied, um sie reiflich zu berathen, weil die Red-

werden ^ Vermögen, sondern an Leib und Leben strafwürdig ist. Die Kundschaft-"

werden auch den beiden andern Orten mitgetheilt, damit auch sie ihre Boten instruiren können, f. Da Francis-^