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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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November 1533.

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etwas Leids geschehen möchte, so sei man bereit, ihnen ein freies sicheres Geleit zu und von dem Recht zuverschaffen. Es sei richtig, daß es besser gewesen wäre, wenn man bei Zeiten mit Strafen eingeschrittenwäre; indessen wollen sich die von Appenzell mit dem Handel nicht behelligen und mit niemand mehr rechten.2. Der Rath von St. Gallen antwortet, die Angelegenheit sei vor die XII Orte der Eidgenossenschaft gelangtund man wolle den Entscheid derselben erwarten.

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Wynigen. 1538, 31. October.

Verhandlung von Bern und Solothurn betreffend den Tausch ihrer Kirchensätze.

Wir verzeichnen folgende Missiven:

1) 1538, 24. October. Bern an Solothnrn. Man habe verstanden, was betreffend Abtauschnng derKirchensätze, Zehnten und Zinsen, die je eine Stadt auf dein Gebiete der andern habe, auch anderer s?päncWegen verhandelt worden sei. Es scheine nun höchst nöthig. daß beide Theile baldmöglich ihre Rathsbotcnund Schreiber aussenden, damit diese alle Stücke : Zinsen, Zehnten, Renten, Gülten, Akcr, Malten, Häuser,Scheunen und anderes Guthaben der dem Tausch unterworfenen Pfarreien besichtigen und aufzeichnen, damitman dieses gegen einander vergleiche und jeder wisse, was das reinige sei und was man einander zu ge-währen habe St.A.Bern: Deutsch Missiocnbuch >v, S.7S«.

2) 1533, 28. October. Obiges an Obiges. (Nebst andern Mittheilungen). Wegen des Aufzcichnensder Güter der Pfarreien wolle Bern nächsten Donnerstag (31. October) eine Botschaft zu Wynigen habenund daselbst mit der Arbeit beginnen; man erwarte die Botschaft von Solothurn ebendaselbst.

Idiävm S. 791.

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Wnrgau. 1538, Anfangs November (Am Allerheiligen Tag).

Staatsarchiv Zürich : Abschiede Bd. 13, f. 408.

Rechnungen der Gotteshäuser, in Gegenwart (der Gesandten von Zürich und Uri nnd) des LandvogtsM Thurgau, Hans Faßbind von Schwyz, abgelegt.

Kalchrain. Rechnung. Einnahmen: Fäscn 54Malter 10 Viertel; Kernen 129 Malter 2 Viertel;Haber 88 Malter 3 Mütt 2 Viertel; Gerste 8 Bialter 3 Viertel; Geld 227 Gl. 1 Pfg.; Wein 4 Fuder22 Eimer. Ausgaben: Fäsen 54 Malter 3 Viertel; Kenten 113 Malter 7 Viertel l'/e Jmmi; Haber 69 Bialter^ Viertel; Gerste 7 Malter 1 Viertel; Geld 149 Gl. 7 Pfg. 1 Hl.; Wein 2 Fuder 20 Eimer 4 Maß.

Dänikon 1 Rechnung. Einnahmen: Fäsen 99 Malter 13 Viertel 3 Vierling 3 Jmmi; Kernen 869 Mütt2 Viertel 8'/, Jmmi; Haber 191 Malter l 1'/-Viertel; Geld 674 Gl. 2 Schl. 4'/-Pfg.; Wein 90 Saum^ Eimer. Im Gotteshaus befinden sich an Vieh 7 Kühe 4 Kälber 5 Roß 1 Triebschwein 3 Rinder. Ausgaben-Fasen 81 Malter 7^2 Viertel; Kernen 666 Mütt 2'/s Viertel 1 Vierling 8 Jmmi; Haber 84 Malter 8 Vierteli Vierling; Geld 1388 Gl. 13 Schl. 3'/« Pfg.; Wein 71 Saum >/s Eimer; Vieh 3Rinder 1 Kalb 1 Trieb-ichwein Z Kühe. 2. Nach der Rechnung ist das Gotteshaus dem Vogt an Geld schuldig 714 Gl. 10 Schl.^ Pfg. Derselbe zeigt aber an, daß diese Summe nicht ihm allein zugutkomme; denn er sei für das Kloster