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Februar 1538.
zu legen, damit das Gotteshaus auf diese Weise sich bezahlt machen könne. Es haben die Boten keine Los-macht; sie wollen aber auf dem nächsten Tag Antwort geben, i. Herr von Boisrigault meldet, es können »achdem Schreiben des Königs die Pensionen für die Orte („was in statt und lender seckel gehöre") auf Endedieses Monats zu Lyon abgeholt werden; doch sollen die Boten erst am 26. ihre Heimat verlassen. Fernermeldet derselbe, daß der Friede noch nicht zum Abschluß gekommen, daß aber die Unterhandlung fortdaure,und deßhalb der Waffenstillstand um vier Monate verlängert sei; jedenfalls werde der König nichts in denFrieden aufnehmen lassen, was der Freundschaft und der bestehenden Vereinung mit den Eidgenossen zuwiderwäre. Heimzubringen. Ii.. Vogt Geißer von Schwyz, der anderthalb Jahre Vogt zu St. Gallen gewesewlegt Rechnung ab über die gefallenen Bußen; es erhält jedes der IV Orte 96 Gulden (zu 15 ConstauzerbatzeiffAn Nestanzen bleiben noch ungefähr 1800 Pfund Pfenning, wovon übrigens viel abgeht, weil einige SchuldnerTod abgegangen, andere in den Krieg oder sonst aus dem Lande gelaufen sind und viele weder Heller noch Pfem»»!!haben. Der Vogt bittet nun um eine Belohnung für seine Mühe. Da mau erwartet hatte, daß Haupt-mann Aufdermaur für die ersten anderthalb Jahre auf diesem Tag auch Rechnung ablegen werde, derselbeaber durch eigene Geschäfte daran verhindert gewesen ist, so wird die Sache auf den nächsten Tag verschöbe»'I. Cornel Schultheß vom Schopf, Vogt zu Kaiserstuhl, bringt im Auftrag des Leutpriesters daselbst vor, ^sei vor zwei Jahren eine Chorherrenpfründe in Zurzach ledig gewesen, für die er sich neben Hans Falk, Cnpla»zu Baden, gemeldet habe; der letztere habe die Pfründe erhalten, dieselbe aber nie bezogen und wolle >»^darauf ziehen; da mau ihm seiner Zeit die nächste ledige Pfründe versprochen, so bitte er jetzt, mau möch»'ihm die Pfründe Falks verleihen. Heimzubringen, ii». Zürich bringt einen Handel mit Luceru zur Spr»^'und eröffnet in langer Instruction, es habe von letzterem ein gar unfreundliches Schreiben erhalten, ivori»dasselbe sage, es liege augenscheinlich am Tage, daß Zürich den Toggenburgern Vorschub leiste :c.; die Obel»bedauern dies, indem sie zur Beilegung des Spanes Alles gethan haben, was sie vermocht; die Anwälte belToggenburger habeil die Sache auf künftigen Frühling verschoben, um sie vor die Landsgemeinde bringe» Z»können; dies Zürich zur Last zu legen, sei nicht billig. Der Bote von Lucern entgegnet, er habe keine I»'struction, da feine Herren erwartet hätten, daß Zürich eine solche Beschwerde zuerst bei Lucern vorbringtwürde; er bitte um Mittheilung der Klage (die ihm auch sofort übergeben wird), indem er dafür halte, b»ßdie Obrigkeit sich gebührend zu rechtfertigen wisse. Es werden nun beide Parteien dringlich ermahnt, dies'Schriften nicht so „zum gefarlichsteu" aufzunehmen, sondern als liebe Freunde und treue Eidgenosse» ^zu vertragen. Ferner werden sie ersucht, den Hanpthandel in der Güte beizulegen, und wenn ihnen s»^'nicht gelänge, ihn alsbald an die übrigen Orte zu bringen. In gleichem Sinne hat man dem AbtSt. Gallen geschrieben, i». Die V Orte verlangen von Basel weitere Antwort über die zwei fragil»Schmähbüchlein. Basel antwortet, es habe den betheiligten Drucker vorbeschieden und von ihm erfahren, ^vor drei Jahren ein anderer Buchdruckerknecht zu Basel gewesen, der das Büchlein verfaßt habe, dannnachdem er eingezogen worden, entwichen sei, so daß man nichts mehr von ihm wisse. Wo das andere Blicht»gedruckt worden sei, wisse man nicht; es bitte, sich mit dieser Verantwortung zufrieden zu geben. Dabei »»'^der Bote von Zürich, das andere Büchlein sei zu Tübingen gedruckt. «. Zu Anfang des Tages hat >»»»Hauptgeschäft vorgenommen. Die kaiserlichen und königlichen Gesandten halten darüber lange Vorträge, ^mail aber nicht in allen Punkteil genügend findet (indem der von Andlau und sders Heggenzer denund den Mötteli zu Schwarzenburg habe entrinnen lassen); nachdem sie dann schriftlich weitere Jnstructi»»^eröffnet und jeder Bote seine Vollmachteil angezeigt, hat man einstimmig folgende Antwort gegeben: 1-^