Februar 1538. 929
Handel vor gemeinen Eidgenossen anzubringen. Dabei macht Bern die Anzeige, daß es die Ansprachen derJunker Hans und Ludwig von Meßbach begründet erfunden und deßhalb bereits an den Ko.ug geschriebenhabe; die Boten wissen aber nicht, ob dieses Schreiben so „scharf" gelautet und den Ko.ug laut der Cap.zum Recht gemahnt habe; darüber sollen sie auf nächstem Tag genauen Bericht geben. '»-Uber den Anzug,daß die Vögte ennet dem Gebirg und die Boten auf den dortigen Jahrrechnnngen ^obtschlager um eine ge-ru'ge Summe Meriren, was Gott ohne Zweifel seiner Zeit bestrasen würde hat man damtt .er nach se. mVerdienen an Leib und Leben gestrast werde, sich lange berathen w'e und Mtzt
verabredet, die bezügliche Verkommniß, welche die III Orte im letzten Ja m zu c z. , -Vodtsckläaerden Vorschlag nämttch- es sollen weder die Vögte noch die Boten auf den ^.mgen "m ^dtschl^
Überiren, sondern die Thäter nach allein Brauch bcurtheüt werden, ^, vorbringen- je nach Gestalt
rm sollen alle Kundschaften und den ganzen Rechtshandel von Ort zu ^r sc Nif ) '
d°r Sache niag dan.i der Todtschläger auf eine.n allgemeinen Tage liberirt ^
Bestrafung der Hauptleute sind die Instructionen verschieden; ewige wo u. ivtz ^ ^meinen
bestrafen, andere begehren, wenn die Hauptleute aus den Orten gestraft weucn, . rechte
Herrschaften zu strafen, und etliche si.td der Meinung, es solle Hans Junker ^
Principal" des letzten „Kriegs", von den Orten, unter denen er stehe, ebenso 'e, ^ ^ besiegelt
Freiburg endlich beantragt, die Hauptleute zu strafen, die „des Königs ^nef m, s
haben. Umzubringen. ... Der La.idvogt im Thurgau legt die Rechnung des ^ ^
'°trd ihm aus etragen, daselbst so gut wie nröglich hauszuhalten, als ob ^ngme Sache
«andvogt i.n Thurgau berichtet, es seie« die Straßen »m die Stadt Frauenfeld ganzlich g^
b'e Blirger aber nicht im Stande, dieselben herzustellen, weil sie ohnehin ^irch ,a )i . ) ^ ^ ^
'u»g ihrer Brunnen und Brücken so hart mitgenommen werden, daß Viele solche-- >e' -
-Nüsse.. ; er schlage daher vor, ihnen einen Zoll auf die Säumer und Andere zu ^Uen^
n>ü er von Einigen selbst gehört, gutwillig finden würden, da setzt mancher ... m.e„ . ) ^
^ in zwanzig Jahren Zoll geben müsse. Die Gesandten von Frauenseld bitten eben,
bedenken, und versprechen, von den Angehörigen der VII Orte nichts zu nehmen. falle'deßhalb
Wsi Federli von Frauenseld bringt vor, seine Mutter, eine freie Frau, habe keinen ^ /nd^ glle deß^^
b" ihrem Tode dem Landvogt im Thurgau, desgleichen er selbst, mcht a ' bewilligen, die
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b«ben Fälle abzulösen. Sein Gesuch unterstützen der gegenwärtige ^Landvg Schlosses, rühmend aner-'^enden frühern Landvögte, die seine Dienste, na.nentlichbe.dein ^ dem Schultheiß Mörikoser
Heimzubringen; Antwort auf nächstem Tag. könnte, als ob er wieder in
lhm auferlegte Strafe nicht erlassen. Da die letzte B.ttc ,o in ß.. ^ ^ ^ redliche Söhne hat, so
^"cht und Rath zu kommen begehre, was aber nicht der <za I, Ehrenämter mehr
Ren die Gesandten von Zürich angelegentlich siir ihn, zum« er ew . / Das hat man in den
Zchmen wolle und einzig wünsche, daß ^Sttafe ^ ^
s^»ed genommen. I». Der Herzog von Mantua is ^ ^ Schwyz ausgezogen und gute
Ws von Anleihen, theils von gekauften Pferden; von ^ !U ^ ^ daher Schwyz
°Ue gegeben, sie aber nicht gehalten, wodurch es bei. - g . oberkeit" allein Beschlag
^ Gesuch u.n Erlaubniß, auf die Maaren der Kaufleute von Mantua in „unser ^