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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
Seite
914
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December" 1537.

war ein Italiener. Als Haupt-Rädelsführer in deinMordhandel" ist Brosi Krenkli, Schultheiß zu Belliko»-genannt, darum von Basel aus abgeholt worden; in zweiter Linie sind betheiligt Klaus Küßnagcl und MiNl>Diener der von Andlau, beide von Bcllikon; letzterer hat den Herrn von Rochefort weggeschleift und einigtTage auf die Franzosen gewartet. Der erste Rathschlag ist zu Blodclsheim, in der Herrschaft desTruchseß von Wolhausen, geschehen; auch sind die Gefangenen in der erstell Nacht dahin gelegt und dann nmSchwarzenburg geführt worden, wo sie sich noch aufhalten.

Zu ll. Von diesein Artikel sind im Lucerner Abschied die ersten fünf Zeilen durchgestrichen, die si^übrigen, welche auf die folgende Seite fallen, aber nicht.

Zu Ii. Der Zürcher, Bemer, Freiburger und Solothurner Abschied geben die Titel der Büchlein;einevacht an":Ein nüw lied von dem cristenlichen ritcr Huldrichen Zwingli," das andere:ein hübsch ^von der bäpstlicheu maß, ouch wie das wort gotes ein nüwe leer muß sin."

Dieselben Abschiede nennen den Drucker: Lux Schauder.

SSt

Mern. 1537, c. 9. December.

Verhandlung eines Gesandten von Genf Hugo Vandel init Bern.

Es stehen uns nur folgende Missiven zu Gebot.

1) 1537, 6. December. Bern an Genf. Durch die Gesandten von Bern, welche zuletzt in Genf n>ar^und anderswoher sei man berichtet, daß unter denen zu Genf wegen derConfession" und andererZwietracht walte. Diese beizulegen habe man sich entschlossen, eine Botschaft nach Genf zu senden, die nächsteintreffen werde. Man bitte und ermahne, inzwischen ruhig zu sein, da das Gcgentheil den Untergang ^Genfer herbeiführen würde. St. A. B-rn: Wcisch Mssw«»b»ch n, e n-

2) 9. December. Bern an Genf. Morgen wäre die angekündigte Botschaft verreist, wenn nichtVandel eröffnet hätte, daß in Genf vollständige Ruhe herrsche. Man sei hierüber sehr erfreut, behalte ^genannte Gesandtschaft nun zurück und bitte und ermahne die von Genf, in der Einigkeit zu verharren-

SST.

Murten. 1537, 17. (?) December.

Tagleistung zwischen Bern und Fr ei bürg.

Gesandte. Bern. (Unbekannt). Fr ei bürg. (Lorenz) Brandenburger; (Franz) Mühlibach; der Sta^schreiber (Peter Früyo).

Der Tag und wenigstens der Hauptverhandlungsgegenstand ergiebt sich, abgesehen vom Abschied ^12. September, aus folgenden Missiven und Beschlüssen;

1) 1537, 3. December. Bern an Freiburg. Durch den freundlichen und angenommenen SpruchSense sei in Betreff der Briefe, Siegel, Bücher, Gewahrsamen und Kirchenzierdcn, welche die von Frcü"^von Peterliugen weg hinter sich genommen, verfügt worden. Man setze hiefür Tag an auf nächsten(9. December) Nachts zu Murten zu sein, wohin eine Botschaft und die genannten Gegenstände gesendet '

lallen. II, A. Freibui'g: Bciner