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November 1537.
Baden hat der Bote von Bern nicht eingewilligt, weil seine Herren zuerst sehen wollen, wie die in den Orte»ihre Hauptleute bestrafen, t. Wegen Kriegstetten rathen die sechs Orte denen von Solothurn, bei Bern z»verlangen, daß es daselbst die Messe gestatte, weil es nur das Malefiz da besitze. Würde diese Forderung ab-geschlagen, so soll man denen von Bern lauter sagen, daß man es gemeinen (Eidgenossen) anzeigen undklagen wolle.
Im Berner Abschied fehlen I—i»; im Basler der letzte Satz von v, t und alles Übrige; im Freiburgerund alles übrige; im Solothurner der letzte Satz von v, k und alles Übrige; im Schaffhauser K undalles Übrige, der Abschied ist aber defect; z» aus dem Zürcher; —« aus dem Berner; t aus dein Solo-thurner Abschied.
Zu ». Das Schreiben Arsents, kanm von seiner eigenen Hand, ist datirt von Jngwiller 12. Octobcr.Es bildet ein wichtiges Mittelglied, den Anfang vom Ende: Antwort auf das Schreiben vom 21. Juli (?)-das er seinen Freunden mitgetheilt habe, die es nicht wenig befremde, daß die Eidgenossen ihren alten Ruhm,die Gerechtigkeit und ihre eigenen Urtheile nicht so viel achten als die Gunst des Franzose». Da nun dieletzte Antwort ihm anheimgebe, wie er sich nach des Königs Erklärung zu verhalten gedenke, so bleibe ihmnichts Anderes übrig, als seine guten Freunde um Hülfe zu ersuchen und niemand mehr zu verschone»'„Darum, großmächtigen und gnedigen Herren, diewil ich, ob gott will, nie anderß erfunden bin, denn »lseiner der gern aller billigkeit glichsörmig, ouch den eren glichmässig wölte handle», Hab ich sp abermals ver-mögt (sto), u. g. söllichs zuvor verkündige» zelassen, und daß ich ouch keins wegs nit lenger still ston oderverzicchen mag, sundcr all min günstig Herren und gut fründ ermanen, suchen und bewegen wird, daß stmir zu ervolgung deß rechten verhelffen wellend und harzu bruchen all ir vermögen, die alsdann glich »ie-mandtz verschonen werden; aber jedoch u. g. noch ein mal und zu Überfluß, ouch zu bewarung miner erc»,söllichs on verkündt nit lassen, mit demütiger pitt und begär, um gottes und der gercchtigkeit willen, u. g-welle mich und sy in ansächnng daß es die notdurft und billigkeyt ervordret, alle zit in gnaden für bevolche»habe» und sovil mttglich nachmals hilf, fürschub und gunst harzu bewyse», damit mir zu der billigkeit u»drecht verholfen werde. . . ."
St. A. Zürich: Abschiede Bd. 1», t. egg. — St. A. Bern. Allgemeine cidg. Abschiede NN. S. ltlmit dem irrigen IahreSdatum ibSI!beigesiigt sind Auszüge des Abschiedes v°m S.Juni ?. l». a. Freitag nach St.Johann) und vom II.August Ii., Iö!I4.
K.A.Basel: Abschiede ISZ7—SS, nach dem Abschied vom ly. Oktober N-S7; — K. A. Solothurn: beim Abschied vom li.Deccmbcr I6S7.
Zu e. 1) Der Lucerner Abschied enthält als Beilage ei» Schreiben des kaiserlichen Gesandten, cl. ä-23. November, auf der Rückseite als Vortrag vom gleichen Datum bezeichnet, worin Lueern ersucht wird,1. dem von Zürich bewilligten Baumeister (Joh. Balthasar Keller) den Baumeister Cloos als Boten beizu-ordnen, weil dieser dazu tüchtig und der Sprache kundig sei und das gleiche Amt den Beiden die Gesell-schaft freundlicher machen werde. 2. Da den Grafen von Varax und Pont de Vaulx etliche Güter u»dHerrschaften, die sie in Frankreich haben, vorenthalten werden, so möchten die Boten der Eidgenossen ihreVerwendung auch dahin ausdehnen, daß dieselben zurückerstattet würde» w.
2) Mit Schreibe» vom 15. November tritt Bern dein Beschlüsse bei. St.A.Beru: Deutsch Missiv-nbuch rv, s. s«.
Zu «I und t. Beim Basler Abschied liegen die Concepte oder Eopien der bezüglichen lateinischen Misstv^an den König, beide vom 1t). November, für unterzeichnet: BoZati ut^us orackoros mnjoris partes eist'tut,nur ackgus puKorum Bolvotias nostrno jnm zum in romioüs Backen vonArsA-rti; für t: lsZutn atgvsoratorss XII Lslvetnue nostrae onntonuin jam jain in oomitiis Backen oonxrsAati.
Zu t. Der Basler, Freiburger lind Solothurner Abschied benennen unter den Ansprechen! auch Enlffl-sperger und Vögelin.
Zu x. Im Basler Abschied ist das Votum des Gesandten von Basel nur summarisch angegeben. ^Der betreffende Vortrag oder die Instruction, ivie das Aktenstück sich nennt, befindet sich in besonderer Ä»6'fertigung im St. A. Bern: Allgemeine eidg. Abschiede ÜB, k. 135.