August 1537. .
^ dazu Fug und Recht zu haben glaube; nachher will mau über die aus den geineinen Vogteien verfüge,:,sich gebührt. «. Lucern zieht abermals an, es soll niemand seine Angehörigen wegführen; denn es werde^Übertreter an Leib und Gut bestrafen, z». Junker Cornel Schultheß, Vogt zu Kaiserstuhl, dankt denDNen in: Namen des Bischofs von Constanz. Was er weiter angebracht hat, weiß jeder Bote.
Vortrag der französischen Botschaft, ü. ä. Lucern 30. Juli; siehe Note.
> Entschuldigung der französischen Anwälte wegen der Hauptleute; siehe Note.
Im Zürcher Abschied fehlen x, I», p, q; im Berncr f, Ii, in, p, r; im Schwyzcr im Baslerm, p, r; im Freiburgcr und Solothurner <1—?, Iii, I» i ; im Schaffhauscr v—I», m, z,—I .
Die Namen der Gesandten von Zürich aus dortigein Jnstructionsbuch 1533—43, k. 142; die der Berneraus dortigem Jnstructionsbuch 0, k. 141, 149; der des Basier a tsrAv des Baslcr Abschieds; der des Frci-"rger aus dortigen: RathSbuch Nr. 55 von: 2ö. Juli; der des Solothurner aus dortiger Instruction, Ab-schiede Bd. 21.
Zu li. Zu beachten ist die Basier Instruction: Die Boten sollen sich mit denen von Zürich, Bern undchaffhansen unterreden, sehen, welche Instructionen dieselben haben, und wenn sie solche besitzen, die Sachemit Ernst vor geineine Eidgenossen bringen; andernfalls sollen sie eröffnen, wie man großes Mißfallen habe,aß es in den cnnetbirgischcn Vogteien so kläglich zugehe, wie Übclthätcrn und Todtschlägcrn um kleines Geldas Land geöffnet werde und das Unrecht ungestraft bleibe; dabei sei es um die bei den Jahrrechnungen vor-onimenden Rechtfertigungen ein jämmerliches Ding; wie da von den Parteien Geld genommen und das Recht"so anft werde; was immer die Eidgenossen zu Baden („hieußcn") verordnen, so mache» doch die Boten, welcheMcinkomnicn, was sie wollen; auch in vielen andern Sachen sei das Gcldnchmen in: Brauch, so daß, wenn'^scs nicht abgestellt werde, man große Strafe» Gottes auf sich ziehe. Wenn aber die Sache aus dem alten"ch:ot fortgehe, werde man sehen, was zu thun sei, „dann also die jämmerliche ding nf sich laden und für undur stch darin steke» und gegen gott sich darin dermaßen versündcn, wölle (denen zu Basel) gar »it gelegen sin."
K. A. Basel: Abschiede ISZ7—Z9.
Zu I. Der Berner Abschied, der die Instruction der Berncr Gesandten für diesen Punkt vollständigscl^ki"""^' ^ sei in keiner schlimmen Absicht geschehen, daß Bern seine Antworten früher den Bot-
. <m Königs und Kaisers besonders mitgetheilt habe, sondern das sei erfolgt, weil Bern besonders an-gangen worden, ivas bei andern Orten auch geschehen sei.
Zu n. „Der houptlüten Verantwortung." Sie haben nie etwas Anderes geschworen als dieo onnanz, wie es bisher üblich gewesen. Bei der Beurlaubung habe der König ihnen nur 300 Knechte zusv^'n ^öhnchcn gelassen, auch einige Hauptleute „zusammen gestoßen", aber für die Zeit des Krieges ver-kochen. die Fähnchen wieder auf 500 Mann zu erhöhe». Darauf haben sie ihm Gehorsam versprochen undcuie Befehle gcwärtigt, nur die Eidgenossen vorbehalten. Einige seien mit dieser Besoldung nicht zufriedene vese,, und darüber so arg stößig geworden, daß man sie ganz beurlaubt, aber denjenigen, welche bei ihren
in Ungnade stuhndcn und nicht heimkehren wollten, zu bleiben gestattet habe, mit 27 Kronen Sold per"at. worüber sich jeder sogleich zu erklären und sein Siegel zu geben gehabt habe; mehr sei ihnen nicht zu-gemnthet worden, als am Hofe zu dienen, wie andere Gardeknechte. Seitdem aber die Mehrzahl zu Hause be-gnadigt worden, habe» etliche gute Gesellen aus der Eidgenossenschaft ihnen angezeigt, wie dort die Rede gehe, sie"ollen die Eidgenossen regieren; da sie dieser Vorwurf gekränkt, so haben sie einen Ausschuß zu dem Königschickt und ihm angezeigt, daß sie vorziehen, heimzukehren; er habe sie wirklich entlassen und die Besoldung" gekündet, auch einige ersucht, seine Botschaft zu begleiten, da er den Arsent fürchte. Mehr sei nicht ge-l )chcn. Einzelne etwas Weiteres gethan oder zugesagt hätte», so lassen sie diesen die Verant-
wortung, Beim Lucerncr Abschied vom llZ.Iuii I5Z7,: im Et. A, Bern: Allgemeine cidg, Abschiede Uli, S. ss: N, A. Basel: Abschiede I5Z7—ZSnach dem Abschied vom ».Oclober Iö»7: K.«. Freiburg: Badische Adschiedc, Bd. I«, nach dem Abschied vom K.Deccmber 154«,
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