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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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853
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Juni 1537. 853

Er bitte, solche abzustelle» und Friede und Vereinung an ihm treulich zu halten. 3. Der König wolle dieseTractate nicht minder genau beobachten und sie seien sehr zum Vortheil der Eidgenossen. (Inhaltliche Wieder-holung von Art. Il, VI, VII. der Vereinung (Bd. IV. 1. a,., S. 14941496). 4. Der Gesandte sei beaus-tragt, den Eidgenossen dafür zu danken, daß sie dem König letztes Jahr zum Schutze seines Reichs und seinerPerson wider den Kaiser, der ihn gegen Recht und Billigkeit überzogen, Knechte zugehen ließen; der Königsei mit Hauptlcuten und Knechten wohl zufrieden, habe auch dafür gesorgt, daß sie den Tractateu gemäß be-zahlt werden und werde bei Anlaß sie wieder so halten. 5. Die Feinde des Königs wollen nicht nur dieseTractate vernichten, sondern mit den Eidgenossen (ein zug der üwern und der andern orten") einen Feldzuggegen den König unternehmen. Die Eidgenossen wissen, daß sie mit dem Kaiser in keiner Vereinung stehen,gemäß der sie ihm. zumal wider den König, die Ihrigen zuziehen zu lassen verbunden wären. 6. IhrenZweck zu erreichen geben die Feinde des Königs allerlei Unbill vor. so namentlich, er sei in einen, Verständ-» mit dem Türken und Ursache, daß dieser die Christenheit überziehe. Die Schuld des letzter,, Umstandesliege einzig an dem Kaiser, wie man in Kurzem aus dem Absagebrief des Türken an ihn ersehen werde.Man habe ein Geschrei erhoben, es sei eine türkische Botschaft in Frankreich gewesen. Diese sei im Namender Kaufleute von Damascus, Alexandrien, Bairuth u. s. w. hergekommen, um für benannte Kaufleutc Briefund Geleit zu erwerben, daß sie ihre Waaren nach Frankreich bringen können. 7. Die in der GrafschaftBurgund handeln den, Neutralitätstractat, der auf das Gesuch der Eidgenossen verlängert worden sei, vielfachentgegen! da werden Pferde für des Kaisers Dienst gerüstet, da halten sich dem König Widerwärtige undUngehorsame und Straßcnräuber auf. Man möge trachten, dem Abhülfe zu verschaffen, sonst würde der Königdie Tractate als nichtig betrachten. Er habe von den, Kaiser genug gelittey, als dieser in seinem Königreichgelegen und dadurch, daßer" seinen Sohn, den Delphin,sogöttlich, lasterlich, wider alle menschliche natur,uinschuld von sin jung laben mit vergiften zebringcn verschafft." 8. Kriegsnachrichte,,: Einnahme vonHesdin, St. Paul (Poll"),Jlers" (Lillers?), Contay; Sieg des Hauptmann Martin, Bruder des Herrnvon Lange, über den Herrn von Ru; Seesieg der Engländer über Flandern und derer von der Normandieund Bretagne über die Spanier und Portugiesen (erwähnt des Kaisers und des Königs von Portugal Schiffe,>,so us dem neuw gesund,,en crtrych kommen") Zc. 9. Der Span zwischen Bern und Freiburg sei dem Königum der Ruhe und Einigkeit in der Eidgenossenschaft wegen leid; er ersuche, bchülflich zu sein, daß die Sachebeigelegt und keine größere Bitterkeit erregt werde. K.A. Basel: Nr.i,.m>, dem Archwdatum wss.

Vielleicht hängt dieses Memorial zusammen mit einer ebendaselbst befindlichen Credenz für Boisrigaultvom 3. März 1536 (1537).

Zu i». Der Frciburger Abschied benennt als Ansprechcr nebstallen andern" Hans Reif, und bcinerkt,kri und Freiburg sollen ihre Zusätzer bestimmen, damit sie auf den betreffenden Tag erscheinen.

Zu p. Diese», Artikel fügt der Bcrncr Abschied bei:Doch so ist Herr venner Pastor der strafen halbby finer Herren vorgebnen antwurt bliben."

Zu klc. Beim Basier Abschied liegt ohne Titel, Unterschrift und Datum die Bemerkung, man bitte(den Gesandten von Basel) nicht zu vergessen, seinen Herren das dringende Gesuch der Boten von Zürich,Bern und Schaffhausen vorzutragen, betreffend Frau Sibilla Schenkenpürlin, Wittwe Schultheiß Hegnero vonMinterthur, wegen des Guts, welches ihr Vater Hieronymus Schenkenpürlin in die (üwcr') Karthausc ge-bracht und darin geerbt habe, während sonst nicht der Brauch gewesen, daß in Klöster geerbt worden sei, ic.(Mau vergleiche den Abschied vom 23. Juli vv.)

Zu II. 1537. 8. Juli. Zürich. Marnold an (Zürich?). Sie und andere Eidgenossen haben auf demletzten Tage zu Baden auf die Bitte eines edlen Burgunders, nämlich des Grafen von Pontvcvo (Pont deVaulx) in Brixia (Bressc) beschlossen, zu dessen Gunsten an den König von Frankreich zu schreiben, daß dieserverschaffe, daß jenem die auf den Befehl des Königs (»sno iussu«) in Beschlag genommenen beiden Schlösser,Vialamont (oder Dialamont) und Haut»,eilt, wieder überlassen werden, zumal solche Beschlagnahme der Erb-