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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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März 1537.

sollen, an die Sense abzufertigen; diese vier Sätze sammt den Boten der vier Orte werden dann ohne ZweifelMittel und Wege suchen, um über einen unparteiischen Obmann einig zu werden; denn sie werden bedenken,daß wir außerhalb der Eidgenossenschaft wenig Freunde haben. In der Zwischenzeit sollen sich die beidenStädte, die einander mit den Worten doch immer liebe Brüder und Mitbürger nennen, gegen einander ruhigverhalten. Wenn aber die acht Männer des Obmanns halb nicht einig würden, so soll Zürich die übrigenOrte davon benachrichtigen und sogleich einen Tag dafür ausschreiben, wo dann jeder Bote mit Vollmacht sicheinfinden soll, zu beschließen, was man weiter thun oder wie man die Parteien zum Recht weisen wolle,k,. Es erscheinen die zwei Schaffner von Fischingen und Dänikon und bringen an, wie sie berichtet worden,daß man an ihrer Rechnung einiges Mißfallen habe, und wünschen zu wissen, auf welche Stücke sich derTadel beziehe. Darauf wird ihnen angezeigt, man wundere sich über die großen Summen, welche die Gottes-häuser ihnen schuldig seien; sie erwiedern, es seien ihnen dagegen auch viele Schulden an Handwerksleute w-verrechnet, die sie erst noch bezahlen müssen; sie versprechen übrigens, auf nächstem Tag genügende Rechen-schaft abzulegen. I. Auf den Anzug, daß der Commenthur zu Tobel mit große:» Pomp in das Capitel zNSpeyer geritten sei und seinem Schaffner befohlen habe, Wein und Korn nach und nach zu verkaufen, wirddem Landvogt abermals geschrieben, er solle die Urbare, Briefe Siegel und Silbergeschirr und allfällige Baar-schaft zu der Eidgenossen Händen nehmen. Heimzubringen und auf dem nächsten Tag zu beschließen, wieman sich mitden Dreien" halten wolle. >»». Christoph Sonnenberg, des Raths zu Lucern, bringt vor, erhabe vernommen, man wolle den Commenthur zu Tobel beurlauben; nun habe er in der Vogtei ThurgaUtreu gedient, einen großen Bau besorgt und nur eine geringe Belohnung erhalten; er bitte, ihn vor Andernzum Schaffner daselbst zu ernennen, indem er für des Hauses Nutzen wohl sorgen würde. Heimzubringen-i» Da bereits beschlossen worden, daß Zürich einen Tag ausschreiben solle, wenn der Span zwischen Bernund Freiburg nicht gütlich könnte beigelegt werden, und da noch andere wichtige Geschäfte vorliegen, nämlichein Aufbruch in den Vogteien, die üble Haushaltung der Klöster:c., so wird ein Tag nach Baden angesetztauf Sonntag vor St. Georg (22. April), wo jedes Ortes Boten mit gehörigen Instructionen über diesen undden letzten Abschied versehen erscheinen sollen. «. Die Geleitsleute zu Baden machen die Anzeige, daß voreiniger Zeit Büchsen, Büchsensteine und Pulver durchgeführt worden seien; im Urbar stehe aber nicht, wassie vom Stück oder Centner nehmen sollen; sie bitten daher um Weisung hierüber. Heimzubringen, was nw»künftig in ähnlichen Fällen thun, und was für ein Geleit man vom Stück oder Centner fordern wolle-z» Der Vogt im Rheinthal berichtet, daß zwei von Appenzell in seiner Vogtei den in der Heimat auf-genommenen Frieden gebrochen, und daß nun die Appenzeller sowohl als der Abt von St. Gallen sie darw"strafen wollen. Heimzubringen. «K Der Landvogt in den Freien Ämtern, Jtelhans Thumysen von Zürich,erstattet Bericht, was er über die Handlung Vogt Schönbrunner's in Erfahrung gebracht. Die Frauen »istJungfrauen zu Hermetschwyl haben ihm nur berichten können, daß der Franzose in das Kloster gekommen,mit ihm der Schönbrunner und Jacob Hofmann sel.; die Beiden haben dann so viel mit ihm gehandelt, daßsie ihn vor das Kloster gebracht; was sie draußen mit einander gethan, wissen die Frauen nicht; dann st'der Franzose wieder herein gekommen, aber Hofmann habe ihn beim Göller gefaßt und in das Dorf geführt,wo Beide Entschädigung für ihre Unkosten gefordert, worauf er ihnen die goldene Kette gegeben habe. VogtSchönbrunner bittet dringend, die Beschlagnahme seines Vermögens aufzuheben, weil er ja nichts gefrevelt-Wiederum heimzubringen, da die Instructionen verschieden lauten, r. (Für Zürich)Herr Sekelmeister, si'stingedenk, was vogt Schönbrunner von Zug mit üch geredt." «. 1. Die Boten von Zug und Freiburg, die w't