November 1536.
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1 Viertel 9'/z Jmmi; Geld 2715 Gulden 14 Schilling 6 Denar; Wein 215 Saum l/z Eimer. In dieserRechnung ist die Jahresnutzung, wie diese an Zinsen, Zehnten und allen Früchten in dein laufenden Jahredem Gotteshause verfallen und eingegangen, nicht verrechnet. II. Die Boten nehmen ferner in den Abschied:I. Der Commenthur hat von Giel 300 Gl. zu jährlich 15 Gl. Zins aufgenommen, was er ohne Wissen undWillen der Eidgenossen oder des Landvogts nicht thun durfte und auch in den Einnahmeil nicht verrechnethat. Er behauptet zwar, daß, wenn er dieses unterlassen hätte, das Gotteshaus zu Schaden gekominen wäre,ohne jedoch solches nachweisen zu können. Er meint auch, diese Summe in Jahresfrist wieder abzulösen ausdem Wein, den er habe. Aber hierdurch wird das Gotteshaus wieder geschädigt, wenn nicht gezeigt werdenkann, daß es an dessen Nutzen gewendet worden. 2. Es ivird berechnet, daß im Reitstall 40 Malter Haberausgegeben worden und letztes Jahr hat er diesfalls bei 44 Malter verbraucht, während im 31., 32. und 33Jahr unter dein frühern Herrn einmal 17 Malter 2 Mütt, das zweite Jahr 15 Malter und im dritten nur10 Malter 3 Mütt gebraucht morden. 3. Für Ochsen und Fleisch sind 195 Gl. 7^2 Schil. Pfenning und letztesJahr („färnd") 224 Gl. 6^/2 Schl. ausgegeben worden, während unter dem frühern Herrn und seinem Schaffnerhiefür ilie mehr und nie weniger als 125 Gl. verrechnet wurden. 4. Für „Frowentagwan" (Frohntagwen?) werdenin den Ausgaben 20 Gl. 4 Schl. 9 D., letztes Jahr und in den frühern Rechnungen aber nur 12 Gl. 9 Schl. ver-rechnet. 5. Für Handwerksleute verrechne er 183 Gl. 5 Schl. 9 Pfen. und hicmit seieil sie noch nicht vollständigbezahlt. Im frühern Jahre wurden diesfalls 147 Gl. 8 Schl. 6>/z D. und im noch frühem Jahre 200 Gl.13 Schi. 4l/-> D. verausgabt. Unter dem frühern Herrn kosteten diese mir bei 40 bis höchstens 76 Gl. 6. Fiirvoit und aus dem Gotteshaus entrichtete Zinsen werden 32 Gl. 12 Schl. 6 D. verrechnet, „und hat aber dasgotzhus als im das mit siner gült und Nutzung inhendig gemacht ist an gelt nit mer dann xx Gl. ushinziilset." 7. Unter dem Titel: Allerlei wurden 1554 Gl. 3 Schl. verausgabet. Hierin sind 40 Gl. Leibdingzinsan seinen Vater enthalteil, während er kein Recht hatte, ohne Bewilligung der Eidgenossen, als des Gottes-hauses Schirmherren und Kastenvögte, das erstere mit einem Zins zu beschweren; auch der Landvogt habediesen nicht bewilligt. Ferner habe er bei 14 Gl. und etlichen Schl. „verspielt"; 4 Gl. habe er denen von„Brentz" gegeben, als sie ihm ein Silbergeschirr geschenkt, welch letzteres aber niemand im Hause sieht; seinerSchwester habe er zum „guten Jahr" 6 Gl. gegeben. Endlich werden 8 Pferde aufgezählt, die gekauft wordensein sollen und die Preise angegeben, „welches alles ein grosse suin bringt und niemand waist, wohin dieroß kommen oder wo sy sind, dann das er etlichs verschenkt hat." Dieses „gemain usgeben" hat sich unterdem frühern Herrn jährlich auf höchstens 350 („vierthalbhnndert") Gl. und in den zwei letzten Jahrrechnungenungefähr auf 450 Gl. belaufen. 8. Bei des Gotteshauses Geschäften seien 98 Gl. „verzert" worden,was früher mit der Hälfte und Wenigerm berichtigt wurde, wie denn einige solche Titel sich finden,die besser erspart worden wären. Fiir das Jahr 1534 sind 311 Gl. 5 Schl. 6^/2 D. für Arztlohn verrechnet,der zu „Mendingen" aufgelaufen sei. 9. In letztjähriger Rechnung erscheinen für „Responß" an den Orden?0 Gl., von denen man nicht weiß, ob sie verausgabt worden. Endlich heißt es auch, der Commenthur wolleden Hof, der auf Rechnung des Gotteshauses bewirthschaftet wird, verlehnen und dem Lehennehmer ein Hausdarauf bauen, was die Boten nicht fiir nützlich betrachten, aus Gründen die weiter ausgeführt werden.
Münsterlingen. Einnahmen: Fäsen 376 Malter 2 Mütt 3 Viertel; Kernen 1519 Mütt; Haber 354Malter 2 Mütt 2 Viertel 2 Wierling 4 Jmmi; Roggen und Waizen 49 Mütt 2 Viertel; Nüsse 85 Mütt 2Viertel; Gerste 7 Malter 3 Mütt 3 Viertel; Erbsen 11 Mütt 2 Viertel; Bohnen 13 Mütt 2>/2 Viertel; Geld2436 Pfund 11 Schilling 4 Denar; Wein 77 Fuder 2 Saum 1 Eimer 20^2 Maß. Ausgaben: Fäsen 215