782 November 1536.
7 Schilling 10 Denar 1 Haller-, Wein 106 Saum 2 Eimer; Vieh 5 Rinder 3 „Schlegochsen" 3 Kühe 9 Kälber5 Wagenroß 1 Stutroß 2 Füllen 2 Reitroß 1 Mutterschwein 1 Tribschwcin. Ausgaben: Fasen 110 Malter2 Mütt 3 Jmmi; Kernen 545 Mütt 1 Viertel >/z Jmmi; Haber 89 Malter 3 Viertel 6 Jmmi; Gerste 3 Mütt;Geld 2171 Gulden 7 Schilling 3 Denar 1 Haller; Wein 65 Saum 1 Eimer; Vieh 3 Ochsen sind „ins Husgemetzget", verkauft: 1 Mutterschwein 1 Neitroß 1 Karrenroß 1 Füllen. 2. Da das Gotteshaus durch Fremdesehr belästigt wird, da jeder da Vorbeikommende hier einkehrt, obwohl in der Nähe ein dem Gotteshaus ge-hörendes Wirthshaus ist, wo Fremde und Heimische um ihren Pfennig beherbergt werden und das Nöthigefinden, soll man an die Eidgenossen bringen, daß dieser Mißbrauch abgestellt werde. «I. I. Rechnung desSchaffners zu Fischingen. Einnahmen: Fäsen 394 Malter 2 Viertel 3 Wierling; Kernen 1395 Mütt2 Viertel N/2 Jmmi; Haber 341 Malter 1 Mütt 3 Viertel 2 Wierling 1>/z Jmmi; Schmalsaat 15 Mütt; Geld1005 Gulden 8 Schilling 7'/s Denar; Wein 124 Saum 2 Eimer 22 >/z Maß; Vieh 40 Kühe 29 Ochsen 31 Meis-rinder 37 Kälber 13 Roß 25 Geiß 30 Schafe 33 Schweine; Käse 220 Stück; Schmalz IN/-- Centner; Tuch126 Ellen Zwilch und 368 Ellen „ainlich" Tuch. Ausgaben: Fäsen 301 Malter 2 Mütt 2 Viertel; Kernen980 Mütt 1 Wierling 2 Jmmi; Haber 211 Malter 3 Mütt 3 Wierling ^2 Jmmi; Schmalsaat 15 Mütt; Geld1562 Gulden 5 Schilling 8 Denar 1 Haller; Wein 88 Saum 2 Eimer 22^ Maß; Vieh 4 Kühe 15 Ochsen13 Maisrinder 5 Kälber 2 Roß 18 Schweine 9 Schafe „und an geißen on zal im hus verbrucht"; Käse 223!Schmalz 17'/2 Centner; Tuch 75 Ellen Zwilch 175 Ellen „ainlich" Tuch „und ist das übrig alls im husverbrucht zu linlachen und seken". Es wird bemerkt, daß das Gotteshaus bei dermaliger Rechnung demSchaffner 187 Gl. 13 Schl. 8 Denar mehr als nach der letztjährigen Rechnung schuldig verbleibe, auch habeder Schaffner diesmal wegen Spinnen, Weben und Nähen 35 Gl. 14 Schl. 6 Denar ausgegeben und sei dochwenig neues Tuch für Bettgewand und dgl. vorhanden. II. Des fernem wird von den Boten in den Abschiedgenommen: 1. Laut Rechnung gebe der Schaffner an vier Prädicanten 100 (?) Mütt Kernen 46 Malter Haber174 Gl. Geld und 23 Saum Wein. Diese Ausgabe habe vor Einführung des neuen Glaubens nicht be-standen, weil zwei Pfarreien von Conventherren aus dem Gotteshaus verschen wurden und auf den zweiFilialen Bettwiesen und Au weder Priester noch Prädicanten waren und das Gotteshaus nur die Pflichthatte, hier alle 14 Tage eine Messe lesen zu lassen. Es möchten daher die hier befindlichen beiden Prädicantenabgestellt und denjenigen Prädicanten, die auf Pfarreien sitzen, welche von Conventherren versehen worden,das Einkommen vermindert werden, oder dann sollen sie im Kloster Wohnung, Tisch und Belohnung beziehenwie früher. 2. Dem alten Herrn werden als Competenz jährlich 15 Mütt Kernen, 15 Malter Haber, 40 Gl.Geld und 5 Saum Wein gegeben, wobei der Schaffner noch viele alte Schulden, die jener gemacht, aber inseiner Rechnung nicht anzeigte, aus Klostergut tilgen muß. Die Boten meinen, daß er das Kloster für diese verschwie-genen Schulden entschädigen oder sie selbst bezahlen sollte, denn wenn man sie gekannt hätte, hätte man ihm kein sogroßes Leibding ausgesetzt. 3. Laut einem Vertrag besitzt das Gotteshaus gegenüber dem auf des GotteshausesPfarrei zu Dußnang, die auch von den Conventherren versehen worden, befindlichen Prädicanten das Spolienrechtund es wünschte dieser dasselbe mit 10 Gl. loszukaufen. Die Boten bedünkt das ein „kleinfüges geld"; sie wollen esan die Eidgenossen bringen, v. I. Rechnung des Commenthurs zu Tobel. Einnahmen: Fäsen 532 Malter 2Mütt 2l/z Jmmi; Kernen 1607 Mütt; Haber 403 Malter 3 Mütt 9t/z Jmmi; Gerste 5 Malter 2 Mütt 2 Viertel2 Jmmi; Roggen 2 Malter 2 Mütt 2 Viertel 2 Jmmi; Geld 2687 Gulden 2 Schilling 3 Denar; Wein 293Saum 2 Eimer 7 Maß. Ausgaben: Fäsen 525 Malter 2^2 Jmmi; Kernen 1625 Mütt 2>/2 Jmmi; Haber400 Malter 1 Mütt 1 Viertel 8^/2 Jmmi; Gerste 5 Malter 2 Mütt 2^/2 Jmmi; Roggen 2 Malter 2 Mütt