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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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November 1536.

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An der Senfe. 1536, vor 3. November.

Tag zwischen Bern und Freiburg.

Wenigstens ein Thcil der Verhandlungen ergiebl sich aus folgender Missive:

1536, 3. November. Schultheiß, Rath und Burger zu Freiburg berichten unter Anderm an MartinSesinger (Gesandten nach Baden): Als die Anwälte derer von Freiburg mit denen von Bern an die Sensegekommen, haben jene diesen mehr als einen aus der Stadt Solothurn als Obmann vorgeschlagen. Daraufsei ihnen geantwortet worden, man gestatte nicht, daß der Obmann von Solothurn genommen werde; wohlaber werde folgender Vorschlag gemacht: Jede Partei nehme vier aus ihrer Mitte und daneben zwei auseinem oder zwei anderen genehmen Orten; wenn dieses beliebe, wolle man zusaminensitzcn und über dieSachen verhandeln. Diesen Vorschlag lehnten aber die Gesandten von Frciburg ab. Da man nun annehme,daß die von Bern nur beabsichtigen, die Sache in Verzug zulentzen und zu leinen," so berichte man diesesdem Gesandten, damit er solches den Boten der sechs Orte eröffne und deren Rath einhole.

K. A. Freiburg: Missivenbuch Nr. Ii, k. 14.

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Maden. 1536, 6. November.

Staat«arcüiv Lucern: Allg. Nbsch. k.s, k.sis. StixitSarcüiv Zürich: Abschiede Bd. IS, k. IS4. Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Absch.eUZ.S.ZSS«antoiiSarchiv Basel: Abschiede ISSSISZS. KantonSarchiv Freiburg: Badische Abschiede Bd. IS, k. S90. Kantontarchiv Solothurn:

Abschiede Bd. »1. StantonSarchiv Tehaffhause»: Abschiede.

Gesandte: Zürich. Hans Rudolf Lavater, des Raths. Bern. Johannes Pastor, alt-Venner. Lucern.Haus Golder, Schultheiß. Uri. Heinrich Püntiner, des Raths, alt-Commissar zu Bellenz. Schwyz. JosephAmberg, Landammann. Unterwalden. Heinrich zum Weißenbach, des Raths. Zug. Oswald Toß, Ammann.Glarus. Hans Aebli, Ammann. Basel. Heinrich Ryhiner, Stadtschreiber. Freiburg. Martin Sesinger, desRaths. Solothurn. Urs Hugi, Schultheiß. Schaffhausen. Hans Waldkirch, Burgermeister. Appenzell.Bartholomä Berenweger, des Raths. E. A. A. k. 59 a.

t». Die Boten der V Orte beschweren sich über ein Gerücht, das ihnen erst kürzlich bekannt geworden,als hätten sie voriges Jahr von dein Herzog von Savoyen 6000 Gulden oder Kronen erhalten, damit siein das Gebiet von Bern einfallen, wenn dieses seinen Mitbürgern von Genf zu Hülfe zöge; init allem Fleißund Ernst haben sie dem Urheber dieser Lüge nachgespürt, aber keinen gefunden; sie stellen nun an Bernund die übrigen Orte die Bitte, ihnen gemäß den Blinden und dein Landfrieden solche Verläumder anzuzeigen,damit sie dieselben berechtigen oder sonst nach Gebühr gegen sie einschreiten können. Heimzubringen. I». DerBote von Basel zeigt an, wie Frau Maria, Königin von Ungarn, die gegenwärtig im Niederland wohne,den Zoll zu Namur dermaßen erhöht habe, daß von jedem Wagen, der in die Eidgenossenschaft oder ausderselben gehe, 6 Kronen erhoben werden, was den Eidgenossen zu großem Nachtheil diene und vorher nieBrauch gewesen sei. Demnach werden die kaiserlichen Gesandten des ernstlichsten ersucht, bei dem Kaiser dahinzu wirken, daß diese beschwerliche Neuerung wieder abgestellt werde, indem sonst die Eidgenossen gegen seineUnterthanen sich ebenso verhalten würden.Der" Gesandte verspricht, dies an den Kaiser zu schreiben und