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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
Entstehung
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762
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762 September 1536.

Zu A. Der Zürcher und Berner Abschied sagen anstatt LODucaten: als Reissteuer 32 Ducaten; derSolothurner Abschied sagt, wohl am meisten correct:alle jar von innleguns (Einlegens?) des wyns lxduggaten, deßglichen von wegen der reisstür drißig und zwo duggaten und von wegen des andern zolls viijduggaten".

Zu I. 1. Dem Zürcher, Berncr, Obwaldner, Basler und Freiburger Abschied ist ein im Eingang desVortrags erwähntes Schreiben des König, ck. ä. Avignon IL. September, au die Herren von Braunays undJzernay in deutscher Uebersetzung beigelegt. Der Kaiser habe, sobald er vernommen, daß die französischeMacht sich vereinigt, so schnell wie möglich sein Lager aufgehoben, aber mit einem Schaden, wie seine eigenenLeute bekennen, von 1617,000 Mann, der König ihm aberauf den Schwanz" 5600 Kürassiere, vieleleichte Pferde, Büchsenschützen sc. nachgeschickt, um ihm auf dem Rückzug durch das Gebirge noch mehrSchaden zuzufügen. Dies sollen die Gesandten den Eidgenossen anzeigen, die sich darüber freuen werden. . .:sodann ihnen melden, daß der König mit aller möglichen Eile nicht nur die Picardic von den Feinden be-freien, sondern denselben in ihr eigenes Gebiet nachfolgen werde, um sie zu schädigen; endlich berichten, daßer mit ihren Söldnern wohl zufrieden sei zc.

Zu n. Der Berner und Obwaldner Abschied nennen den Hofmeister: Gorius.

Zu s. Beim Basler Abschied vom L.November liegt die Copie einer bezüglichen Vollmacht des Kaisers,ä. ä. im Lager zu Aquin (Lüvilatoin ^.gusn.) den 11. September 1536 für Leonard de Gruyeres, Nicolausvon Gilly und I)r. Jacob Sturze!.

Zu t. 1) Diesen Artikel giebt der Solothurner Abschied so: Da die von Zürich sich bisher geweigert,wegen der Grafschaft Burgund ihre Botschaft zum König zu schicken, so will mau sie nochmals hierum er-suchen; verweigern sie es wieder, so sollen die von Solothurn ihre Botschaft mit derjenigen von Luccrn aufKosten der Burgunder im Namen aller Eidgenossen hinsenden.

Dahin gehört wahrscheinlich eine auf dem letzten, vom übrigen Text getrennten Blatte des SolothurnerAbschiedes enthaltene Bemerkung, die zwar mit einem Verwcisungszcichen versehen ist, von dem sich aber dasentsprechende Zeichen im Text nicht findet, und die folgenden Inhalts ist: Nicht zu vergesse», daß die Redegehe, es beabsichtigen einige Hauptleute Knechte wider die Grafschaft Burgund zu führen, damit, wenn Hiera»etwas Wahres sein sollte, dieses rechtzeitig abgestellt werden könnte, indem solches der Landschaft Schade»und Theurung verursachen würde und der Erbeinung entgegen wäre. (Scheint Instruction von Solothur»zu sein).

2) 1536, 21. September (St. Mathä). Schultheiß Golder an Schultheiß und Rath der Stadt Lucern.Ucbersendung des Briefs (deutsche Uebersetzung) des Königs von Frankreich aus Avignon vom 16. September.Mitheilung anderwärtiger Nachrichten und Gerüchte. Für die Absenkung einer Botschaft nach Frankreichwegen Burgund haben die von Zürich, ungeachtet des Verlangens der Burgunder, nicht zustimme» wolle».Die Boten seien dann berichtet worden, daß ein Überfall Burgunds durch die Franzosen bevorstehe. Dem-nach wurde der frühere Abschied bestätigt und sei er, Golder, nebst dem Boten von Glarus (?) nach Zürichabgeordnet worden, um die von Zürich zu vermögen, sich von dem Abschied nicht zu söndern, sondern inGemäßßeit der Erbeinung ihre Botschaft mit derjenigen von Lucern unverzüglich abzuordnen. Die Sache habeEile, denn die Franzosen seien seit dem Rückzug des Kaisers gar hochmüthig. Sollte Zürich auch widerVerhoffen nicht entsprechen, so sei abgeredet, daß die von Lucern dennoch ihren Gesandten abfertigen sollen.Derselbe habe dann nach Solothurn zu reiten, von wo ihn ein Mitbote begleiten werde.

St. A.Lucern: Uneingednndcne Abschiede, unter den Acten von ibss.