722 Juni 1536.
50 Kronen werden ihnen nachgelassen wegen der Kriegszeiten und wegen Abgang der fetten Ochsen. 6. DasMalefiz hat dieses Jahr eingetragen 180 Kronen; dagegen bringt der Fiscal in Rechnung die gewöhnlichenAusgaben, als den Lohn für den Nachrichter:c., so daß die Ausgaben den Einnahmen gleich kommen. 7. DerWeinzoll zu Mendris hat ertragen 100 Sonnenkronen. I». Die Landschaften Mendris und Balerna begehren,es möchten die Obrigkeiten, wenn fremde Verbrecher gerichtet werden, die betreffenden Kosten tragen, indem,wenn diese etwas hinterlassen, dasselbe ihnen auch zufalle. Heimzubringen. «. Von den Boten der sieben Ortewird dem Jacob Schmid sein Friedbruch und Frevel geschenkt; daran trägt jedes Ort 4 Kronen. «!. InSachen des Meister Kaspar von Aa, Bernardin Gurin und Jacob Schmid sind 50 Kronen Kosten aufgelaufen;trifft auf jedes der sieben Orte 7 Kronen.
Im Bcrner und Basler Exemplar fehlen v, S.
Der Name des Zürcher Gesandten aus dortigem Jnstructionsbuch 1533—36, S. 124; der des Baslera tsrZo des Basler Abschieds; der des Freiburger aus dortigem Rathsbuch Nr. 53, vom 16. Juni.
4ZS.
Hngelöerg. 1536, 26. Juni (Johann und Paul).
Staatsarchiv Lnccrn: Actcnband Nr. St, Engelberg, S. lü,
Gesandte: Lucern. Jacob Am Ort, des Raths. Schwyz. Hans Weibel, des Raths. Obwalden.Hans von Einwyl, des Raths. Nidwalden. Kaspar von Uri, Landschreiber.
«. Vor den genannten Boten der Kastenvogtsorte und Abt und Convent des Gotteshauses Engelberglegt Peter Radheller, des Raths von Schivyz, als Vogt des gemelten Gotteshauses, uebst dem ehrwürdigenHerrn Heinrich Stulz, Schaffner desselben, vollkommene und gute Rechnung ab, so daß die genannten geistlicheilund weltlichen Herren mit derselben durchaus zufrieden sind. Einnahmen, insbesondere des Schaffners:4026 Pfund 7 Schl. 4 Hl. Seine Ausgaben: 4177 Pfund 10 Schl. 7 Hl. Mehrausgabe 151 Pfd. 3 Schl.3 Hl. Einnahmen des Vogtes 64 Pfd. 9 Schl. Dessen Ausgaben: 96 Pfd. 9 Schl. 8 Hl. Seine Löhnung unddie alte Schuld sind hierin verrechnet. Das Gotteshaus schuldet an Radheller 32 Pfd. 8 Hl. Das Gottes-haus hat an Geldschulden (zu fordern) 2150 Pfd. Dagegen schuldet dasselbe ungefähr 200 Pfd. An Vieh besitztdasselbe 35 Kühe 1 großen Stier 5 „Menn" (Zug-) Ochsen 2 Stiere 11 Zeitstiere 8 Zeitrinder 1 Zeitstier21 jährige Kälber 20 diesjährige Kälber 1 Stute („Gurren") mit 4 Füllen 1 Münch 7 Schweine 50 Geiß. AnKorn im Speicher und all den Leuten 70 Malter; an Käsen Stück 3^/s (!). Angelegt und verbaut wurden951 Pfd. 12 Schl. ?». Ebenfalls giebt Vogt Hünenberg vor den genannten geistlichen und weltlichen Personenund in Anwesenheit der Frau Meisterin und des Convents des untern Klosters Rechnung. Einnahmen anGeld 530 Pfd. 8 Schl. 9 Hl. Ausgabe: 636 Pfd. 6 Schl. 4 Hl. Mehrausgabe 105 Pfd. 13 Schl. 7 Hl. Ab-gerechnet die alte Schuld 138 Pfd. 7 Schl. 4 H. bleibt der Vogt dem Gotteshause schuldig 32 Pfd. 8 Schl.9 Hl. Ferner hat er eingenommen nach Abzug der Schwanung an Kernen 17 Malter 3 Viertel 3 Wierling;an Korn 9 Malter 3 Viertel 1 Wierling; an Haber 14 Walter 3 Mütt 2 Viertel. Dagegen ausgegeben, zumalauch Korn zu Kernen gemacht 15 Malter 1 Viertel. Der Vogt schuldet daher 1 Viertel 1 Wierling Kernen;dazu 3 Malter 1 Viertel alte Schuld beträgt Alles 3 Malter 2 Viertel 1 Wierling Kernen. An Haber hat er