Der Tod Asalas.184sie das finstre Thal. Ein streifendes Luftbild schoßstrahlend durch die Lüfte, und zeigte ihr den Leich-nam des selbst ermordeten Larnul. Sein Gesichtwar verzogen, seine Hände mit Blute besudelt.Plötzlich blieb sie stehen. Ein kalter Schauderdurchfuhr ihre Glieder. Dann sprach furchtbarder erzürnte Geist von Larnul.Geist.Hier liegt mein Leichnam Asala. Sieh dietiefe Wunde meiner Brust. Zittre, und schaue meinBlnSprachs: und verschwand in die Lüfte. Schwei-gend, unentschlossen blieb sie eine Weile. Ihre Wor-te fanden keinen Ausgang. Inniges Leiden zerrißihre Brust, wie schweflichte Dünste, in Malmorshohlen Eingeweiden verschlossen, die rauhen Sei-ten des Berges zerrütten, und seine wallendenHayne erschütteln; ächzend bebet der Berg, unddrohet nahe Verwüstung. So stand die leidendeAsala: endlich, nach einer gräßlichen Pause, brachsie wütig in diese Worte heraus. —
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