179Ein Gedicht.von Asala stürzten sich durch meine Seele, undich befleckte meine Klinge mit seinem Blute.Fallend reicht er mir seine Rechte: hingestrecktzur Erde sagt er mir noch, "lebe wohl. — Mitgebrochener, schwacher Stimme, begehrte er nochmeine Liebe. Er bat mich sein Grab zu errichten.Larnul, sagt er, Sich verzeih dir dies Verge-hen der Liebe: aber flieh die grausame Asala, ihreBlicke sind Gift für deine Seele. Er reichte mirwieder seine Hand, und seine große Seele schiedin einem Seufzer davon. —Nun sitzest du, ermordeter Allar, zwischen denmächtigen Geistern unserer Väter. Sie versam-meln sich alle um dich, und fragen: "wer voll-zog diese schreckliche That?" — Ich werd gehen,und die Frage beantworten, ich werd zeigen meineblutige Klinge. Diese Hand, die dich erschlug,soll nun die Beleidigung rächen.Itzt zog er seinen Blut befleckten Stahl, undsenkte ihn tief in sein Herz: dann rollend in sei-nem Blute, rief er laut, "Allar! vergib nundem Freunde!“M 2
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