) o (176Larnuloderdie Verzweiflung.Ein Gedicht.Dunkle graue Wolken rollen über die Berge.Rauhe Winde brausen durch die veralteten Eichen.Schäumend stürzt der Giesbach vom Felsen herab.Laut krächzt die traurige Nachteule aus der einsa-men Kluft ihres modernden, mit Epheu bewach-senen Thurmes hervor. Alles ist schreckbar, fürch-terlich, voll Ahndung um mich!Der schlängelnde Blitz zeigt sichtbar meinen lei-denden Augen, die dunklen Gespenster erzürnterHelden. Sie blicken aus ihren finstern Wolken,und scheinen mit ihren lüftigen Schwerdern zudrohen. Sie verwerfen mich: schreckbar wehenihre düftigen Helme. Die ganze Natur stimmtmit dem Grausen meiner Seele, mit der foltern-den Lage meines Herzens ein. — Horcht, ihrSchatten! die Stimme meiner Verzweiflung: horchtdie Stimme des leidenden Larnul! horch sie auch;meine Seele, ihre Folter ist die gröste für dich!Allar
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