168Lamor.durch diese Rechte erliegen; zitternd soll er wie einHirſchkalb erliegen, das der Jaͤger, der Thränender Hindinn unachtend, mit seinem Pfeile zu Bo-den erlegt. Aber seine Tochter Sulir soll leben.Sie ist ein Lichtstrahl für meine Seele. Keinefremde Wolke soll ihren Schimmer verdunkeln. Ichallein werd den liebreichen Strahl genießen. GehBarde der kleinmütigen Seele. Geh du düstrerSohn der Flucht, bring diese Nachricht zu deinemBeherrscher. * * * * * * * * ** * * * * * * * * * * * *Hart gebunden in Riemen lag ich in Udanstraurigem Kreise. Durch dunkle, und stürzendeWolken blickte zu Zeiten des Mondes blasser Ant-litz heraus. Nothfunkelnde Sterne erschienen zuZeiten, und durch die rauhen Steine vernahm ichdas winselnde Geschrei, und Aechzen der Geister.Gebogen neben dem *) Steine der Macht stund derWüterich Murkur. Halb stammelnd sprach er,und mengte seine leidige Stimme mit Udans hoh-lem Gebrüll. Plötzlich zog er seine Klinge. Erwirbelte sie dreimal um sein Haupt; dann befahler das Lied des Todes zu erheben.) Dieser Stein war eine Art Gottheit bei den nordi-schen Völker.
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