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Neu-entdeckte Gedichte Ossians
Entstehung
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165
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165Ein Gedicht.Strom des Hügels murmelte nicht mehr. DerNordwind ergriff ihn in seiner Flucht, und hemm-te den säuselnden Lauf. Diese Scene gefiel mei-ner Seele. Ich schritt dahin. Moran begleitetemeinen Gang. Wir erreichten die Gipfel von Gom-ra. Seligkeit, und Freude lächelten über die ver-silberten Ebnen von Semin. Hochthürmend, zumblauen Gewölbe des Himmels, stieg in weissen wir-belnden Kreisen der Rauch meiner Hallen. MeinHerz frolockte beim Anblick, und süße Freude goßsich durch all meine Glieder; aber plötzlich vomNorden blickt' ich den blitzenden Schimmer vonWaffen . . . . . . . . . . . .* * * * * * * * * * * * * * * * *Verwundet lag ich im Blute; geſpalten meinSchild neben mir. Mein Schwerd war in derMitte gebrochen. Ich eröffnete meine sterbendenAugen. Ich sah meine verheerten Hallen; ich sahmeine ermordeten Freunde athemlos neben mirausgestreckt. Mein Sohn, meine Tochter, meinFreund waren von meinem ächzenden Herzen ge-rissen. Ich versuchte vergebens aufzustehn. End-lich kamen einige Führer. Sie trugen mich zumeinem Sitze. Er war mit dem Blute meinerKrieger befleckt. "Ach werd ich euch nie," sagteL 3