155Ein Gedicht.Er rückte voran, er streckte sein Schild vor dieSchöne. Sitrick blickte die liegende Morlina.Grimmig warf er seinen Speer. Er drang durchden Busen Morlinas. Ihr Geist flog ächzend zuden Winden. "Geht, fügt euch," sagt er, "zuder Seele meines Vaters. Seinem Geiste solldein Winseln gefallen. Der Schwachen Geschreigesiel seinem Ohr. Seine Seele frolockte im Blut.Bald sollen die Geyer des Himmels den Leichnamdeines Geliebten zerreissen.Wüterich, antwortete der Führer von Erin-über ein schwaches Weib hast du gesiegt, aber hiersollst du das Schwerd der Tapfern blicken."Es brennte die Schlacht. Weit wütete die Lan-ze von Kalahan. Aber wenig waren seiner Krie-ger, und zahlreich war Sitricks Heer. Angus,Aod und Sullivan Jünglinge aus königlichem Ge-schlechte stürzten unter dem Schwerde der Dänen:doch starben sie nicht ungerächt. Blut floß strö-mend von den Wunden von Lochlin. BlackleighsEbenen wurden mit Toden beſtreut. Den Wahl-platz behaupteten noch Konnor, Moriarty, Rier-dan und Drißkol, vergebens war ihre Tapferkeit.
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