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Neu-entdeckte Gedichte Ossians
Entstehung
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104Lieder der Tröster.migten Heide. Sein Pfeil war unfehlbar. DieStärke seines Arms ein Bergstrom, der ungestümvon gebrochenen Klippen herabstürzt; unwider-stehlich zerreißt er die breitesten Dämme.Zu Tailton überwand er den mächtigen Murchard.Donnald, Konmor, und der starkſennigte Felim,rauhe Jäger des felsigten Mora, fielen unter demBlitze seiner Klinge. Aber, wer konnte dir wider-stehen, o Oßian! Du erschienst auf dem Kampf-platze, frolockend in der Kraft deines Arms,den Preis der Tapferkeit zu erfechten. Muirvanesah dich, und zitterte für ihren Geliebten.Von ihrer Jugend war Fedlah der geheimeSeufzer ihres Busens. Seine Bildung wanderteüber ihre Gedanken in der stillen Stunde ihrerTräume, und wenn sie zum frühen Strahle desMorgens aufwachte, herrschte noch seine lieblicheGestalt in ihrer Seele.Ihr Vater, der edle Ronar, liebte den Jüng-ling, doch war der Stolz seines Geschlechts nochtheurer seiner Seele. Er wünschte sein Blut mitdem tapferſten von Erins Helden zu vereinigen,