Kinfena und Sira.74Rinfena.Sulmalla hat meine Seele mit dem quälendenGift der Eifersucht zerrissen. Sie betheurte, duliebtest den Sangar, und schicktest mich, denKrieger zu bekämpfen, um unter seiner Klinge zustürzen. Sie sagte, du haßtest meinen Anblick,und verlangtest das Ende meiner Tage: aber, dadu mir treu biſt und hold, ſo hört mein Leidenauf. Nun bist du mir theurer, Sira! als sanftfallende Regen dem schwuͤlen verbrennten Thalevon Lona, wann die feurige Sonne die Bächevertrocknet, und das verwelkte Gras, dürre undkraftloß da liegt. —Sira.Laßt uns vergangene Schmerzen vergessen.Laßt uns itzo Freude genießen. Heut ist unser Le-ben, wie das Antlitz jener See, ruhig und still:Morgen kann der Sturm ihre Wellen zerstören.Kommt! kommt ihr Mädchen von Mora! hörtseyd Zeugen meiner Betheurung: Sira lebt, undwird sterben für Kinfena.so sang das Mädchen von Mora; und alsoder Geliebte ihrer Seele: Lang blühte das glückli-
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