Rynos Lied über den Tod Oskars. 51Schatten bedecken das Antlitz der Sonne;Im reiſſenden Strome des Winds,Fährt ſeitwärts der krächzende Rabe:Verwirrung, und Schrecken herrschen umher.Rasselnder Hagel mit Schlossen vermischt,Bestürmt das Dach meiner einsamen Höhle:Sieh wie die Woge am Felsen zerbirst.Sie rollet, und mischet den SchaumMit den fliegenden Wolken des Himmels.Wasser, und Erde, und Feur, und Licht,Stehn gegeneinander im furchtbaren Kampfe;Verwirrung, und Schrecken herrschen umher.Was sieht mein Aug? ein düsterer GeistBesteiget im Zorn die Flügel der Windsbraut.Seine Rechte lenket den Sturm.Er ist vom Geschlechte von Morven!Weit ausgedehnt=schweifende Striche von FeurBezeichnen die leuchtende Pfade seiner Füße,Es beuget die taumelnde Welle ihr Haupt,Da er im herrlichen Gange dahergeht.Wolken erzittern von seinem mächtigen Schritte,Sie rollen, und theilen sich kräuselndD 2
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