) o50Rynos Liedüber den Tod Oskars.Welches Geräusch betäubet mein Ohr!In Flammen zergehen die Gewoͤlbe des Himmels.Ungestüm stürzt der brausende Wind;Er wirbelt mit Krachen die Wälder des Hügels,Plötzlich fällt die veraltete EicheZerschmettert vom bebenden Sitze herab.Vom lüftigen Felsen stürzt prasselnd die Tanne,Meine Höhle brüllet der rauschende Gießbach vor-bei,Vom Lager springt der hochastigte Hirsch,Die zitternde Hindin begibt sich zur Flucht,Verwirrung, und Schrecken herrschen umher.Horch! lauter, und noch lauter erbrauset derSturm,Die Lüfte durchzischen blaufunkelnde Blitze,Die Flammen=beschwängerte Wolke zerbirst.Schmetternd, krachend, rauh, und lautBrüllt schreckbar die heisere Stimme des Don-ners.
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