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Neu-entdeckte Gedichte Ossians
Entstehung
Seite
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Ein Gedicht.47Ich erhob die Reize Sulmoras. Flathal, dubliebst nicht vergessen, denn dein Lob war Sulmoragefällig.Caril tönte die Thaten Cuthullins, ſeine krieg-rischen Thaten in Erin. Er sang von den hohenThaten meines Oskars, wenn Caros vor seinerKlinge entfloh. Aber er sah meine fließendenThränen. Er sah sie, und änderte sein Lied.Ach liebliches Mädchen, ich hör deine Seufzer.Du fühlest auch Oßians Weh. Er hat keinenSohn, seine wankenden Schritte zu stützen, kei-nen Freund, ihn ins Grab zu legen.Ihr Jahre, ich hör euren Ruf! Das Gedaͤcht-niß vergeht in meiner Seele. Ich hab meinenRuhm überlebt!O du, der du wohnst in der heimlichen Höhle,graulockigter Sohn des fremden Gebiets! Du hastmir Trost versprochen. Deine Worte flammendurch meine Gedanken. Sie gefallen, und reis-sen meine Seele. Du sangst von einem mächtigenGeist, der ohne Anfang war, und nie ein Ende