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Neu-entdeckte Gedichte Ossians
Entstehung
Seite
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Ein Gedicht.45ungeheure Meersisch von Lochlin, wenn er, ver-wundet durch die Pfeile des Fischers, im Tode sichtaumelnd heranwälzt, und den Schaum des Mee-res befärbt.Laut hob ich meine Stimme. Ich befahl vonder Schlacht abzulassen. Die Krieger gehorchten.Wir eilten zu der Höhe von Carduf. Dort lagSulmora in Ohnmacht. Ihr Geist schien schonbei ihren Vätern zu ruhn. Längs Flathals trau-rigen Wangen träufelten häufige Thränen herab.Sein lautes Jammern erreichte ihre Seele. Sieöffnete ihre halberloschenen Augen.Bist du von deiner Wolke gekommen, duliebreicher Strahl von Imor? Angenehm ist deinereizende Gestalt! O könnte ich wandern, mit dirin den Winden, du sanfter Bewohner meinerSeele!Flathal hob das Mädchen empor. Sie sankwieder an seine Brust. Sie glich dem bleichenMonde des Himmels, wenn er nach dem nächt-lichen Sturme die wässrichten Wolken durchschaut,und die noch furchtsamen Thäler beleuchtet.Sie erhohlte sich bald. Ueber Flathals Ant-schimmerte Freude.Laßt uns hinweg gehen,