Ein Gedicht.43Arm erliegen.“ — Ihr Söhne des schallendenMorven, greift eure glänzenden Speere. Folgtmeinen Schritten zu der Schlacht. Schnell flo-gen wir längs dem brausenden Caruth *). UnterCardufs **) neigender Stirne trafen wir dieFührer. Schon wütete die Schlacht. Aberwarum soll ich der Malving erzählen, wie zor-nige Krieger sich schlugen! — Flathals Schwerd,seiner Hand ungetreu, zerbrach an Turthors Helm.Er stand unbewaffnet, und schildloß. Doch faßteer seine mächtige Seele. Er sprang heran, seinenFeind zu ergreifen; aber er stürzte über den Leich-nam von Sargar. Gestreckt lag er am Boden.Von Cardufs Gipfel blickte Sulmora seinenFall. Sie glaubte, ihr Geliebter wäre todt. Siewollte flieh'n. — Sie jammerte laut. — Sie strecktewild ihre Arme heraus. Hoch über ihrem pochen-den Herzen hob sich ihre weißschwellende Brust,wie Schaum über Caruths strudelnde Wogen,wenn sie stürzend von Klippe zu Klippe, brausen,und wirbeln zum Ufer. Bleich sank sie an Wer-mars***) Arm, wie die verſengte Blume des*) Schnelles, brüllendes Gewässer.**) Ein schwarzfelsigter Berg.***) Turthors Barde.
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