Lieder von Tarq.bist du es, mein Geliebter! bist du es, mein sanf-ter Felan, komm, und hilf deiner Dathi.“Sie streckte ihre Hände begierig entgegen;suchte vergebens den Jüngling zu umfassen, derleere Schatten entweicht ihren Armen. Dreimalwill sie umfangen die Gestalt; und dreimal ver-schwindet sie in Luft.Der Geist.Dathi, ich bin ein leichter Bewohner derWolke; aber mein Leichnam liegt in jener Höhle.Ich fiel durch Malthas verrätherischen Pfeil. Ertraf mich beim Jagen der Rehe. Maltha kamdort in seinem Stolz'. Er befahl mir deinerLiebe zu entſagen, oder die Kraft ſeines Arms zuscheuen. Ich lächelte über sein prahlendes Drohn.Wir kämpften, schnell stieg mein blitzendes Schwertherab, und hieb seine eherne Klinge entzwei.Finster und unbewaffnet stand er vor mir.Jüngling der schwachen Rechte, sagt ich, "gehzu deinen entfernten Hallen. Ich werd dein Blutnicht vergießen.“ — Grimmig und murrend schritter hinweg. Er verbarg sich in dem Wald, ausdessen Schatten schoß er den tödtlichen Pfeil, undA 4
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