43Die Elster, ein ganz bunter Vogel ist auchhier einheimisch, bald so groß, als eine Kräbe,ein Zerstörer des wilden und zahmen Geflügels,weil er alle Eier aufsucht und aussäuft; darumsucht man seine Nester, um die die junge Brutso viel, als möglich zu zerstören. Er ist sehrlistig, klug und gelehrig, zu welchem Ende erauch aufgezogen und abgerichtet wird. Wegenihrer kurzen Flügel unternehmen sie keine weiteReise. Sie bauen ein künstliches Nest; ihreEier sind der Gestalt nach den Raben=Eiernähnlich. An Feld= und Gartenfrüchten, besondersan den Kirschen thun sie auch großen Schaden.Sie brüten des Jahres zweimal und sind inEuropa und Nordamerika zu Hause.Der Holzhäher, Markolf, Nushaler, Wald-haͤber, Eichelhaͤber, (Corvus glandarius) ist indiesen Gebirgen der vorzüglichste Eichenpflanzer,indem er um die Zeit der reifen Ekeren (Eicheln)in Gesellschaft von 5 bis 6 von einem Eichen-gehölze zum andern fliegt, die besten Eichelnunter den Bäumen zu seiner Nahrung aufsucht,und überall in die Berge zu tausenden vergräbtwovon er hiernächst, wenn unter den Eichbäu-men nichts mehr zu haben ist, kaum zehn wie-der findet, und wodurch also in ruhigen Holz-schlägen in kurzer Zeit die besten Eichen=Hol-zungen
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