—DDas erste Heft hat uns mit dem Wasser, derLuft, dem Grund und Boden, den Gewächsenund Mineralien bekannt gemacht, und nunmehrwerden hier im zweiten Hefte die Thiere folgen Un-ter den Thieren werden zuerst die Zahmen zu be-trachten seyn und unter solchen wieder das Pferdoben an siehen. Die Süderländischen Pferde, wel-che gröſtentheils bei den Fabriken zum ein und aus-ländischen Fuhrwerke gebraucht werden, sind keineeinländische Zucht; sie werden entweder unmit-telbar von den Friesen oder aus den benachbar-ten Ebnen gröstentheils als Hengste von 5 oder6 jährigem Alter gekauft und so in den Karrengebraucht, und da diese Ebnen auch mehren-theils ihre Fohlen aus Friesland von einemhalb jährigen Alter auf den Märkten ankaufen, sokann man wohl annehmen, daß die Süderlän.dischen Pferde gröstentheils in Osifriesischer Ra-re bestehen und dadurch, daß sie bei ihrer schwe-ren Karrenzug-Arbeit mit Eisen, Stahl, Koh-len und Holz=Fuhren in den steilen Gebirgen mit rei-nem Hafer gefüttert werden müßen, ihre Unter-Knochen gewöhnlich ungestalt stark werden. Sehrnachtheilig ist es daher diesem Lande, daß dieA 2Pfer-
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten