Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
35
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35mit graubraunen Punkten und Fleken bestreuteEier aus. Die Jusgen füttern sie mit Inselten,Würmern und Ameisen=Eiern; laufen so, wiesie aus den Eiern gefallen sind, gleichfalls, wiedas ganze Hühnergeschlecht, den Alten nach.Da sie der Gefahr der Raubthiere vorzüglichausgesezt sind, so müßen sie, so bald sie nuretwas angewachsen sind, wie die Alten auchmit allerhand Korngeſäme vorlieb nehmen. Siewerden sehr fett, man fängt sie hiernächst mitden bekannten Lerchen=Nezen, und genieſt ſieals die erste feinste Speise.Die Waldlerche, Heidelerche, Holzlerche 2c.(Alauda arborea) ist seltener, da sich hier keinSchwarzholz, deren liebster Aufenthalt, findet.Unter den Zugvögeln findet sie sich nach derFeldlerche gleich wieder ein. Sie ist 6 Zolllang, hat lange gerade Federn, die den Kopibreit machen, und sich im Affelte zu einemBusche aufsträuben: Sie hat mit den Feldler-chen große Gleichheit; ihr Gesang ist indessenetwas davon verschieden. Im Freien singt sievom März bis in die Mitte des Julius. IhreNahrung besieht in Insekten, Regenwürmern,grüner Saat, Brunnen=Kresse, und andernKräutern, und vielerlei Getreide=Gesämen; beiC 2hohen.